Inhalt kurz
Wegbeschreibung
Geht von den Skulpturen über die Straße an der Fußgängerampel in die Fußgängerzone Wilhelmstraße und biegt dort links ab auf die Viktoriastraße! Nach etwa 100 Metern könnt ihr die Kirche sehen.
Kurzfacts
Die evangelische St.-Nicolai-Kirche ist die größte Kirche auf Sylt. Es gibt auch noch die Dorfkirche St. Niels in Westerland.
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Die Kirche St. Nicolai wurde 1908 eingeweiht. Der Handwerker Johann Bomhoff kam im Jahr 1869 nach Sylt und errichtete rund 200 Häuser und auch das Kurhaus. Gemeinsam mit seinem Sohn Heinrich baute er dann die St.-Nicolai-Kirche. Ein echtes Familienprojekt also.
Benannt wurde die Kirche nach dem heiligen Nikolaus von Myra. Den kennt ihr sicher aus der Weihnachtszeit. An seinem Gedenktag, dem 6. Dezember, denken viele Menschen an ihn und feiern ihn als Geschenkebringer. Bei euch war er doch sicher auch schon und hat etwas in eure Schuhe gefüllt, oder?
Der Heilige Nikolaus war aber nicht nur ein sehr spendabler Mann, sondern auch Schutzpatron der Seefahrer, Fischer und Schiffer, was gut hierher passt, da viele Menschen früher von der Seefahrt lebten. Ihr könnt auch in die Kirche hineingehen, aber ohne uns, denn eine Kirche ist ein heiliger Ort und kein Schnitzeljagd-Ort. Deshalb müsst ihr – psssst – ganz leise sein. Innen ist sie sehr schlicht gehalten, nur die Fenster sind farbig.
Funfacts
Funfacts
Ein alter Seefahrergruß heißt „Moje Weer und mojen Wind“, was „Schönes Wetter und guten Wind“ bedeutet. Das Sylter „Moin!“ ist davon abgeleitet und hat also nichts mit „Morgen“ zu tun, sondern „moin“ kommt von „gut“! Deshalb wird „Moin!" auch zu jeder Tageszeit benutzt.
Die versunkene Stadt Eidum: 1436 gab es eine schwere Sturmflut, bei der das Dorf Eidum unterging. Nach dem Wiederaufbau wurde es Westerland genannt. In der Kirche St. Niels befindet sich noch der Taufstein aus der Kirche aus Eidum.