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Kurzfacts
Der Brunnen wurde 1909 gebaut und aufgestellt von Josef Zeitler. Zeitler war ein echt großer Künstler, er hat überall in Stuttgart seine Spuren hinterlassen. Der Platz an sich ist aber auch sehr hübsch und romantisch. Schaut euch mal um! Ganz schön schnuckelig hier, oder?
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Wir fangen unsere Schnitzeljagd mit diesem schönen Glücksort an. Möge er euch auch viel Glück bringen!
Seht euch den Brunnen genau an! Auf den Medaillons wird das Märchen von Hans im Glück erzählt. Kennt ihr die Geschichte?
Mir erzähle sie euch jetzt und ihr könnt mal gucken, ob ihr die Bilder am Brunnen dazu findet. Das Märchen geht so: Hans erhielt einen Klumpen Gold für sieben Jahre Arbeit. Den Goldklumpen tauscht er gegen ein Pferd ein, dann tauscht er das Pferd gegen eine Kuh, die Kuh gegen ein Schwein, das Schwein gegen eine Gans, und die Gans gibt er schließlich für zwei Steine her. Jedes Mal reibt sich Hans die Hände und freut sich über das gute Geschäft. Aber als er sich beim Trinken über den Brunnen beugt, fallen ihm die beiden Steine in den Brunnen. Doch anstatt sich zu ärgern, ist Hans einfach glücklich, dass er die schweren Steine nun nicht mehr mit sich herumschleppen muss.
Frage: Wieso heißt er wohl Hans im Glück, obwohl er am Ende alles verloren hat?
Lösung: Hans heißt „Hans im Glück“, weil er trotz des scheinbaren Verlusts am Ende glücklich ist. Jeder Tausch macht ihn zufriedener, und als er schließlich alles verloren hat, fühlt er sich frei. Sein Glück beruht nicht auf materiellen Dingen, sondern auf der Zufriedenheit mit dem, was er hat. Das Märchen zeigt, dass wahres Glück oft in der Einfachheit und inneren Zufriedenheit liegt, nicht im Besitz von Reichtümern.
Funfacts
Funfacts
Auf dem Plätzle hier vor dem Brünnle lassen sich viele frisch Vermählte fotografieren. Die suchen wohl nach Glück für die Ehe. Oder sie finden es hier einfach hübsch und romantisch. So wie wir!