Inhalt kurz
Kurzfacts
S’Schnetztor, des isch e uralt Wehrbaut, grad us em 14. Johrhundert. Früher gab es in Konstanz etwa 30 Türme, heute sind davon nur noch drei übrig. Der perfekte Ort, um eure Schnitzeljagd zu starten, weil ihr von hier direkt in die Altstadt gelangt. Das tun übrigens auch sehr viele Schweizer, die besonders am Wochenende in Scharen zum Einkaufen hierherkommen. D’Grenz isch jo grad ums Egg, villicht 300 Meter wäg.
Inhalt lang
Konschdanz war früher von einer Stadtmauer umgeben, damit man sich vor Angreifern schützen konnte. Wenn ihr rechts um die Ecke schaut, dann könnt ihr ein Stück der alten Mauer finden. Im Laufe der Zeit wurde die Stadt immer größer, die meisten Häuser waren aus Holz gebaut und brannten oft ab. Man benötigte dringend Steine zum Hausbau. Und da baute man einfach die Mauer ab und nutzte die Steine von der Mauer, um die Häuser sicher zu bauen.
Das Schnetztor ist besonders schön, finden wir. Lauft mal herum und seht es euch an! Seht euch besonders den Turm genauer an! Nicht alle Seiten sind gleich. Nur eine Seite hat ein Fachwerk, das ist das mit den sichtbaren Balken. Hä, des macht jo überhaupt kei Sinn! Doch, doch! Könnt ihr euch vorstellen, wieso das so ist? Die Lösung steht auf dem Kopf unten.
Lösung: Der Wehrturm bestand anfangs nur aus drei Mauern und war auf der Seite zur Stadt offen. Die Konstanzer haben schlau gedacht: Im Falle einer Eroberung könnten sich die Angreifer nicht im Turm verschanzen, sondern wären zur Stadt offen. Pfiffikusse, sind wir, gell?
Funfacts
Funfacts
Das Tägermoos liegt in der Schweiz, gehört aber zu einem großen Teil zu Deutschland. Hä? Wie soll des gange? Vor über 500 Jahren haben die Stadt Konstanz und die Schweizer Nachbarstadt vereinbart, dass das Tägermoos den Konstanzern gehört. Warum? Weil sie es damals schon nutzten, um dort Felder und Wiesen zu bewirtschaften – und so wird es auch heute noch zum Teil von Konstanz verwaltet, auch wenn es geografisch in der Schweiz liegt.