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Von admin , 22 April 2026
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Kirche St. Martin
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Bamberg Kirche St. Martin
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Kurzfacts

St. Martin wurde von 1686 bis 1693 gebaut, also vor über 300 Jahren. Der Stil ist Barock, das war die Mode in der Architektur damals. Barock bedeutet Glanz, Gold und Glamour, große Bilder, die Geschichten erzählen, jede Menge Verzierungen. Barock will einen „Wow-Effekt“! Alles soll die Menschen staunen lassen und beeindrucken. Ganz nach dem Motto: Mehr ist mehr!

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Mir lieb’n die Kerch! Sie ist dem heiligen St. Martin gewidmet. Den kennt ihr fei sicher, gell? Das war ein frommer Bischof, der früher römischer Soldat war. An einem kalten Wintertag begegnet er einem armen Mann, der nichts zum Anziehen hat. Martin zögert nicht lange: Er nimmt sein Schwert, schneidet seinen warmen Mantel in zwei Teile und gibt die eine Hälfte dem frierenden Mann. In der Nacht hat er einen Traum: Jesus erscheint ihm – und trägt genau dieses halbe Mantelstück. Seitdem gilt Martin als Symbol für das Teilen und Helfen.

Die Kirche wurde von der Ordensgemeinschaft der Jesuiten gebaut. Die Jesuiten setzen sich besonders für Bildung, Glauben und soziale Hilfe ein. Sie arbeiten oft als Lehrer, in Schulen oder helfen Menschen auf der ganzen Welt. Das passt doch gut zu St. Martin, oder?

Reingehen müsst ihr auf eigene Faust, weil a Kerch a heiliger Ort is und nix für a Schnitzeljagd. Aber wenn ihr schon mal hier seid, seht sie euch leise und staunend an. Innen befindet sich nämlich die Scheinkuppel eines Illusionsmalers. Der hat die Kuppel so angemalt, dass sie riesig erscheint – in Wahrheit ist sie aber gar nicht so hoch. Quasi ein Magier der Barockmalerei!

Funfacts

Funfacts

Am Martinstag findet hier ein Umzug statt, den ein Reiter in römischer Rüstung auf einem Pferd anführt. Ihm folgen Menschen mit Laternen und alle singen gemeinsam Lieder. Des is wirkli a tolle Stimmung do!

Wenn ihr euch den Altar in der Kirche anseht, dann könnt ihr erkennen, dass der Bildhauer aus dem weißen Steinblock die beiden Hälften des Mantels herausgearbeitet hat.