Inhalt kurz
Wegbeschreibung
Lauft von der Domplatte nach rechts über den Roncalliplatz, vorbei am Römisch-Germanischen Museum, bis zur nächsten Straße (Am Hof)! Biegt dort nach rechts ab, bis ihr zu dem großen Brunnen gelangt!
Kurzfacts
Der Heinzelmännchenbrunnen stammt aus dem 19. Jahrhundert und erzählt euch Geschichten aus der Kölner Sage der fleißigen Helferchen.
Inhalt lang
Dä Heinzelmännchebrunne es en echte Familije-Projeks. Edmund Renard hat den Brunnen 1899 gemeinsam mit seinem Sohn Heinrich gebaut. Früher empfand man die Gegend hier als düster und eng und der „Cölner Verschönerungsverein“ gab den Brunnen in Auftrag, um den Stadtteil aufzuwerten. Dat es ihn jo jood jelonge, oder? Heute ist der Heinzelmännchenbrunnen eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Köln. Seht ihn euch mal genau an!
Die Figuren erzählen die Geschichte der fleißigen Helferchen, die die Arbeit erledigten, die die Menschen nicht geschafft hatten. Natürlich alles heimlich und in der Nacht. Sie wollten einfach unentdeckt bleiben. Leider hat die neugierige Schneidersfrau den Plan vereitelt und dafür gesorgt, dass die Heinzelmännchen verschwanden. Wie die Sage genau geht, erzählen wir euch auf der grünen Aktionskarte. Ihr könnt hier am Brunnen aber sehr gut die vielen fleißigen Tätigkeiten der Heinzelmännchen erkennen: die Handwerker, Bäcker, Metzger und Schneider.
Funfacts
Funfacts
Auf der Rückseite des Brunnens sitzt eine Eule auf einem Buch. Sie hält eine Lupe in ihren Krallen. Die Eule symbolisiert Weisheit. Hier hat es der Schneidersfrau wohl ein bisschen an Weisheit gemangelt.
Man sagt den Kölnern nach, dass sie die Arbeit nicht erfunden hätten. Fleiß und Disziplin gehören eher nicht zu unseren Stärken. Daher passt die Sage, dass die Heinzelmännchen uns die Arbeit abnehmen, doch einfach perfekt nach Köln, oder?