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Von admin , 16 Oktober 2025
Überschrift
Reiterstandbild Ludwig I.
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Regensburg Reiterstandbild Ludwig I.
Inhalt kurz

Wegbeschreibung

Geht rechts am Dom vorbei, bis ihr auf der rechten Seite eine große Reiterstatue seht!

Kurzfacts

Das Denkmal hat der Bildhauer Ferdinand von Miller der Jüngere angefertigt. Es zeigt König Ludwig I. hoch zu Ross in königlicher Kleidung. Die Nationalsozialisten ließen die Statue umsetzen, erst 2010 kehrte sie an ihren ursprünglichen Standort zurück.

Inhalt lang

Jetzt gibt’s a bisserl Geschichte für euch!

Auf dem Pferd sitzt König Ludwig I. Er war der Sohn des Bayernkönigs Maximilian I., der wiederum mit dem französischen Kaiser Napoleon verbündet war, dem er die Krone verdankte. Auch Ludwig musste, gegen seinen Willen, Napoleons Befehlen folgen. Napoleon befand sich im Krieg mit den Österreichern, die sich zu der Zeit in Regensburg aufhielten. Er befahl König Ludwig, sie aus Regensburg zu vertreiben und dieser musste gehorchen. Dabei wurden große Teile der Stadt in Schutt und Asche gelegt. Klöster und Häuser verbrannten. Napoleon siegte unter anderem dank Ludwigs Hilfe über Österreich und er verschenkte Regensburg an Bayern.

Später wurde Ludwig selbst König von Bayern und war für Regensburg verantwortlich. Sicher eine unangenehme Situation für ihn, nachdem er so gewütet hatte in Regensburg. Als eine Art Wiedergutmachung ließ er die beiden Türme des Doms bauen und die Walhalla. Das ist eine gigantische Ehrenhalle für bedeutende Persönlichkeiten bei Regensburg. Die Bürger errichteten ihm dieses Denkmal, obwohl er sie vorher im Stich ließ.

Funfacts

Funfacts

Die Hochzeit von Ludwig und Therese wurde am 12. Oktober 1810 in München groß mit einem rauschenden Fest und Pferderennen gefeiert. Und zwar ganze fünf Tage lang! Die Wiese nennt man seitdem Theresienwiese. Das ist der Ort, wo heute das Oktoberfest gefeiert wird.

König Ludwig war ein großer Kunstsammler. Er gab einen großen Teil seines Privatvermögens für Kunst aus – zum Leidwesen seiner Frau Therese, der er die Gelder für ihren Unterhalt kürzte, damit er Kunst kaufen konnte.