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Von admin , 16 Oktober 2025
Beschreibung

Eine Besichtigung im Dom müsst ihr auf eigene Faust machen!

Denn hier werden Gottesdienste abgehalten und es ist ein heiliger Ort und kein Schnitzeljagd-Ort. Es lohnt sich aber sehr, einen Blick hineinzuwerfen und wenn ihr das tut, haben wir ein paar Tipps für euch: Achtet auf die Fenster, die aus buntem Glas und sehr besonders sind! Sie stammen fast alle noch aus dem Mittelalter und tauchen den Dom in ein geheimnisvolles Licht. Vielleicht entdeckt ihr ja auch das blaue Eselfenster über der Tür des Seiteneingangs.

Der Altar ist imposant, die Glocken und die Orgel auch. Der Star im Dom ist aber der lachende Engel. Er sieht so fröhlich aus, als er Maria die frohe Botschaft verkündet und macht gute Laune. Und das, obwohl Lachen im Mittelalter als Sünde galt.

Regensburg Dom Grafik

Und wir haben noch einen Hinweis für euch: Am Eingang könnt ihr rechts und links innen zwei gar nicht so himmlische Gestalten sehen: Links im Stein auf Augenhöhe ist der Teufel verewigt, auf der anderen Seite seine Großmutter. Sie sind ganz schön mickrig und kläglich im Vergleich zu dieser großen Kirche, oder? Ja mei, das zeigt doch deutlich, wer hier die Oberhand hat.

Bonusrunde

Bonusrunde

  • Wenn ihr vor dem Dom mit dem Gesicht zum Dom steht, geht links in die Straße Krautermarkt. Gegenüber der Adler-Apotheke geht es auf der anderen Straßenseite gleich rechts in den ersten Hof hinein, das ist der Bischofshof. Hier gibt es einen Biergarten und mittendrin steht der Gänsepredigerbrunnen.
  • Seit 1649 gibt es hier die Brauerei Bischofshof, wohl auch deshalb, um die Arbeiter, die am Dom bauten, mit Bier zu versorgen. Im Südflügel des Bischofshofs ist das Domschatzmuseum untergebracht. Hier könnt ihr euch eine echte Schatzkammer des Mittelalters ansehen mit feinster Goldschmiedearbeit, goldgewirkten Gewändern und dem berühmten Regensburger Emaillekästchen aus dem Jahr 1400.
  • Am Watmarkt 5, gleich hier um die Ecke, lebten der Unternehmer Oskar Schindler und seine Frau nach 1945. Schindler übernahm im Zweiten Weltkrieg eine Emaillefabrik und rettete über 1.000 Juden vor der Deportation, indem er ihnen eine Stelle in seiner Fabrik verschaffte.