Inhalt kurz
Wegbeschreibung
Geht zur Maximilianstraße, gegenüber von der Residenz! Folgt dieser nach rechts bis zur Theatinerstraße! Biegt dort links ab und nach 100 Metern rechts in die Schäfflerstraße (achtet auf die Figuren am Eingang der Straße)! Lauft geradeaus, bis ihr zum Frauenplatz vor der Kirche gelangt. Laufzeit: 10 Minuten.
Kurzfacts
Die Frauenkirche mit ihren kupfernen Zwillingstürmen ist das Wahrzeichen von München.
Inhalt lang
Der Bau der Frauenkirche war ein gigantisches Vorhaben. Stellt euch mal vor, allein für das Dach benötigte man 2.000 Baumstämme. Knapp 100 Meter sind die beiden Türme hoch. Und dennoch ließ Jörg von Halspach die Frauenkirche in nur 20 Jahren bauen. Wie gelang ihm das in so kurzer Zeit? Viele Menschen dachten, dass das nur im Bunde mit dem Teufel geschehen könne.
Und so rankt sich folgende Sage um die Frauenkirche: Der Teufel versprach dem Baumeister, dass er ihm beim Bau helfe, wenn dieser dafür auf Fenster in der Kirche verzichte. Denn der Teufel war sich sicher, dass niemand in die Kirche zum Beten komme, wenn es keine Fenster gäbe. Handschlag, Kirche gebaut, tatkräftige Mithilfe des Teufels.
Tatsächlich konnte der Teufel bei der Begutachtung keine Fenster sehen, die Gläubigen strömten aber dennoch in die Kirche. Denn der Altar verdeckte damals die Fenster im Mittelschiff. Nach ein paar Schritten in die Kirche konnte der Teufel dann doch das Fenster erkennen. Voller Wut stampfte er in den Boden, sein Plan war nicht aufgegangen.
Den Fußabdruck könnt ihr immer noch in der Kirche sehen. Seinen Gehilfen, den Wind, ließ er zurück, um die Kirche von innen heraus zu zerstören. Aber Jörg von Halspach war ein zu guter Baumeister, so dass das Gebäude dem Wind standhält. Aber merkt ihr, wie es im und ums Gebäude zieht? Das ist der fluchende Gehilfe des Teufels.
Funfacts
Funfacts
Die Uhren im Turm sehen von hier unten klein aus, aber allein die Ziffern sind einen Meter groß. Der kleine Zeiger ist 2,80 Meter groß und der große 3,80 Meter.
Die Frauenkirche wurde vor über 500 Jahren gebaut und war lange das höchste Gebäude der Stadt. Kein Gebäude in der Innenstadt darf höher sein. Sie wurde 1494 geweiht und heißt eigentlich Dom zu Unserer Lieben Frau.