Am nördlichen Ende des Marktplatzes befindet sich die legendäre Milchbar Pinguin. Ihr erkennt sie an dem neon-rosa Schriftzug. Der steht übrigens unter Denkmalschutz. Die Milchbar wurde 1964 auf Anordnung der DDR-Regierung eröffnet. Jeden Tag standen hier Hunderte von Menschen Schlange, um ein Eis zu essen, das damals rund 80 Pfennig kostete.
Aufgabe 3: Lauft um die Schale herum und lest vor, was dort steht.
Lösung
Schön, oder? Ihr könnt auch selbst versuchen, einen Klang mit der Schale zu erzeugen. Probiert es aus!
Die Inschrift an der Schale lautet: „So wie Ihr Augen habt, um das Licht zu sehen und Ohren, um Klänge zu hören, so habt Ihr ein Herz, um die Zeit damit wahrzunehmen.“
Aufgabe 2: Der Gang mit dem Wappen über dem Tor und der rechts davon haben eine besondere Decke. Das Material erinnert an Leder, oder? Ist es aber nicht. Was glaubt ihr, was das für ein Material ist?
Wenn ihr die Aufgaben gelöst habt, geht wieder zurück in den Lichthof mit den Bäumen und Malereien, wo ihr gerade gewesen seid!
Bonusrunde
Bonusrunde
Wenn ihr von hier das Tor nehmt, über dem das Wappen angebracht ist und aus Speck’s Hof rausgeht, haltet ihr euch rechts. Direkt vor euch im Schuhmachergäßchen 1 liegt das Café Riquet, das durch seine Fassade mit den exotischen Motiven auffällt. Das Riquet ist eines der wenigen noch erhaltenen Kaffeehäuser in der Innenstadt. Es ist wunderschön und zeigt einen Mix aus Jugendstil und chinesischer Architektur. Hier könnt ihr leckere Schokolade bekommen. Das Café bietet auch typische Spezialitäten an. Die heißen: Leipziger Lerche, Kaffee Riquet, Elefantenkaffee und Pharisäer.
Das dritte Denkmal steht an der östlichen Seite des Kirchhofs: die Säule mit dem Palmendach. Ihr findet die Säulen auch in der Kirche. Das Denkmal deutet darauf hin, dass der Gedanke der Menschen symbolisch nach außen getragen wird.
Das zweite Denkmal ist der große Granitbrunnen. Das Überlaufen des Wassers symbolisiert den Freiheitsdrang der Menschen. Als würden sie sagen: „Das Maß ist voll!“