Von admin , 23 Oktober 2025
Beschreibung

Jetzt heißt es mal wieder, auf Schnitzeljagd zu gehen! Sperrt eure Augen auf und versucht, die Aufgaben zu lösen!

Und wenn ihr alle Aufgaben gelöst habt, dann geht ihr wieder hierher zurück!

Bonusrunde

Bonusrunde

  • In der Glöckleinsgasse 2 befindet sich die älteste Weinstube Deutschlands, das Goldene Posthorn. (1 Minute Laufweg Richtung Osten. Ja, wer jetzt weiß, wo Osten ist, ist klar im Vorteil. Wer nicht, fragt einfach.) Hier hat schon Albrecht Dürer gesessen, gegessen und getrunken. Oskar sitzt sicher auch da irgendwo herum.
  • Draußen am Schürstabhaus seht ihr eine Sonnenuhr aus dem 16. Jahrhundert.
Nürnberg Sonnenuhr
Von admin , 23 Oktober 2025
Text
Aufgabe: Welche Legende könnt ihr noch erkennen?
Lösung

Die fünfte Tafel zeigt die Legende der leuchtenden Finger.

Von admin , 23 Oktober 2025
Beschreibung

WICHTIG: Bitte lest diese Karte und auch die Rätselkarte, bevor ihr in die Kirche geht!

Und dann seid sehr leise und benehmt euch angemessen, ok? Denn eine Kirche ist ein heiliger Ort und kein Schnitzeljagd-Ort.

Nürnberg Sebalduskirche Grafik

Wenn ihr könnt, geht in die Kirche hinein. Es gibt begrenzte Öffnungszeiten. Wenn die Kirche geschlossen ist oder ein Gottesdienst stattfindet, lasst diese Karte einfach weg. Ihr kommt auch so auf die Lösung. Wir geben eindeutige Tipps. 

Wenn ihr hineingehen könnt, dann achtet mal auf folgende Dinge: In der Mitte seht ihr den Sarkophag des Heiligen Sebald. Der berühmte Nürnberger Bildhauer Peter Vischer hat die Legenden des St. Sebald auf dem Sarkophag dargestellt. Auf den Tafeln könnt ihr sehen, was ihn zum Heiligen gemacht hat.

Auf einer Tafel bricht er das Brot, das Engel den Hungernden gebracht hatten. Auf der zweiten Tafel wird ein Ketzer vom Erdboden verschluckt. Und auf der dritten könnt ihr die Legende von den brennenden Eiszapfen erkennen. Auf der vierten Tafel heilt Sebald einen Blinden.

Bonusrunde

Bonusrunde

  • Wenn ihr euch am Eingang nach links wendet, dann seht ihr die Statue des „Fürsten der Welt“ neben einer verschlossenen Türe. Von vorn sieht der Fürst jugendlich und stattlich aus. Aber schaut euch mal die Rückseite an! Sein offener Mantel gibt ein schauriges Bild preis: Sein Rücken wird von Kröten und Schlangen zerfressen. Gruselig, oder? Die Statue entstand um 1350 und heißt „Der Verführer“. Könnt ihr euch denken, warum? Der Fürst der Welt zeigt den Gläubigen die dunklen Seiten der Welt und mahnt sie dazu, genau hinzuschauen und die Folgen des eigenen Verhaltens zu bedenken. Das Denkmal zeigt, dass auch adelige Menschen vergänglich sind.
Von admin , 23 Oktober 2025
Text
Aufgabe 1: Lest den Spruch unter dem Bild! Was steht da?
Lösung

Nürnberger Tand geht durch alle Land. 

Hä? Und was soll das bedeuten? Tand bedeutet eine vom Menschen geschaffene Kleinigkeit, also wertloses, hübsches Zeug. Na, was könnte das wohl sein? Richtig! Spielzeug natürlich! Die Nürnberger haben im Mittelalter viele Waren angefertigt, wie Spielzeug und Kleinmetallwaren, allerlei Tand also, mit dem sie handelten und den sie mit ihren Kaufmannszügen in die weite Welt schickten. Darüber hinaus hatten sie einen großen Kaufmannsgeist und viel Erfahrung mit dem Verarbeiten von Blech und Zinn. Das Blechspielzeug, das sie herstellten, wurde weltweit berühmt.

Von admin , 23 Oktober 2025
Beschreibung

Seht euch das Wandbild genau an und löst die Aufgaben unten!

Nürnberg Kaufmannszug Grafik
Bonusrunde

Bonusrunde

  • Nürnberg hat ein sehr berühmtes Spielzeugmuseum, das nicht weit weg von hier ist. Im Anschluss an eure Tour könnt ihr das Museum besuchen.
Von admin , 23 Oktober 2025
Beschreibung

Am Gitter befindet sich ein drehbarer Ring, der Wünsche erfüllen soll. Sucht ihn und lest euch dann die Geschichte dazu vor! 

Lili Herz

Ahh, des is fei die richtige Nürnberger Liebes- und Handwerksg’schicht!

Vor ganz, ganz vü Jahren, wo’s no Ritter, Handwerker und gscheite Schmied gab, do hat da Meister Kuhn g’lebt. Der war a eiserner Hund – also, ned bös, aber streng! Er hat das Brunnengitter vom Schönen Brunnen hier gemacht. Der Meister Kuhn hat eine Tochter gehabt, a bildhübschs Mädla, die Margret. Und wie des halt so is, in seiner Werkstatt hat auch ein junger Lehrling gearbeitet – ein braver, fleißiger Bursche. Der hat sich bis über beide Ohrwaschln in die Margret verknallt. 

Aber, owei! Als der Meister das gemerkt hat, ist er fuchsteifl’swild geworden: „Du, Bub! So lang du nur a Lehrling bist, kriagst mei Tochter net! Eher drehst du die eisernen Ringe am Brunnen, als dass du meine Margret heiratest!“ Das war natürlich eine gspießige Red, weil jeder g’wusst hat: Die Ringe am Brunn san fest, die bewegt ka Mensch! 

Doch der Lehrling – der war fei net auf’n Kopf gefallen. In der Nacht, als alles ruhig war und bloß der Wind ums Rathaus pfiff, is er heimlich in die Werkstatt ganga. Er hat sich an den Amboss gestellt, das Eisen glühen lassen und einen Ring geschmiedet – so fein, so geschickt, dass man keine Nahtstelle gesehen hat. Dann hat er den Ring heimlich in das Brunnengitter eingesetzt. Kein Mensch hat gemerkt, wo der Ring anfängt oder aufhört – und er hat sich tatsächlich drehn lassn! 

Als der Meister Kuhn am nächsten Tag in der Fruah zum Brunnen ganga is und des Meisterwerk gesehen hat, ist er ganz still geworden. Dann hat er gesagt, ganz leise: „Allmächd ... des war mei Lehrling ... und i war zu streng mit ihm.“ Er hat bitter bereut, aber der Lehrling war fort – aus Nämberch raus, und nimmer widder g’komm. Und die arme Margret … die hat Tränla g’weint, Tag und Nacht. 

Und heut noch – wennst am Schönen Brunnen stehst –, da findest du an der Nordostseite einen goldnen, drehbaren Ring, ganz ohne Naht, ganz glatt. Und seit 1957 gibt’s auch an der Südwestseite noch einen Ring. Und wenn du den Ring dreimal drehst, mit an guudn Wunsch im Herzen, dann bringt er dir a weng Glück – und erinnert an die Margret, an ihren verliebten Lehrling und an die Reue vom strengen Meister Kuhn. 

Aufgabe: Lasst euch von einem Erwachsenen hochheben, wenn ihr nicht drankommt, und dreht den Ring!

Die Legende sagt, wer daran dreht, dem geht ein Wunsch in Erfüllung. Aber „Pssst!“ Ihr dürft nicht verraten, was ihr euch gewünscht habt.

Oskar Bayern essend Bratwurst

Ich wünsche mir 3 im Weggla!

Lili Bayern winkend

Du bist echt verfressen, Oskar! Wisst ihr überhaupt, was das ist? Das sind 3 kleine Nürnberger Rostbratwürstchen. Weggla sind Brötchen. Bekommt ihr hier an fast jeder Straßenecke. Ist schließlich unser Kulturgut. Probiert es aus! Die sind köstlich.

Bonusrunde

Bonusrunde

  • Montag bis Samstag findet auf dem Marktplatz ein Wochenmarkt statt, auf dem ihr lokale Produkte kaufen könnt. In der Adventszeit ist hier der berühmte Christkindlesmarkt.
  • Und Nürnberger Rostbratwürstchen gibt es hier natürlich auch.