Inhalt kurz
Wegbeschreibung
Geht wieder zurück zur großen Straße, der Friedrich-Ebert-Straße! Dort geht ihr links! Geht am Platz der Einheit vorbei und biegt nach etwa 600 Metern rechts in die Brandenburger Straße! Da könnt ihr die Kirche vom Bassinplatz schon sehen. Geht dorthin! Laufzeit: 15 Minuten.
Kurzfacts
Der Bassinplatz ist der größte barocke Platz in Potsdam. Was Barock ist, das wisst ihr ja mittlerweile, wenn ihr keene Trantüten seid.
Inhalt lang
So, nu seid ihr auf dem berühmten Bassinplatz! Vor euch ragt die große Kirche St. Peter und Paul empor. Seht euch mal die Häuser rundherum an! Die sind ganz unterschiedlich: Ihr seht rote Backsteinhäuser, moderne Wohnhäuser und im Osten seht ihr den Plattenbau des Ernst-von-Bergmann-Klinikums.
Hier grenzt das Holländische Viertel an, das wir uns gleich noch näher ansehen werden. Die Preußen waren nämlich sehr tolerant, nicht ganz uneigennützig, aber dennoch. In Preußen wurden nämlich Menschen mit einem anderen Glauben lange Zeit freundlich aufgenommen. In Frankreich dagegen wurden die Hugenotten – so nannte man die französischen Protestanten – verfolgt und sie mussten oft fliehen. Viele von ihnen kamen nach Preußen, wo sie genauso willkommen waren wie Katholiken, andere Protestanten, Niederländer, Schweizer oder Polen.
Hier ist ein Zitat von Friedrich dem Großen:
„Und wenn Türken und Heiden kämen und wollten das Land peuplieren (besiedeln), so wollen wir ihnen Moscheen und Kirchen bauen“, schrieb Friedrich. „Ein jeder kann bei mir glauben, was er will, wenn er nur ehrlich ist.“
Ganz schön offen und tolerant, der Alte Fritz, oder?
Funfacts
Funfacts
Der Bassinplatz und das Holländische Viertel sind auf einem Sumpfgebiet gebaut. Es war ein riesiger Aufwand, das Gebiet trocken zu legen. Der Name Bassinplatz stammt von einem großen Wasserbecken, das Friedrich Wilhelm I., der Vater von Friedrich dem Großen, hier angelegt hat, um das Wasser abzuleiten und die Siedlungen für die Holländer zu bauen.