Von admin , 7 November 2025
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Brühlsche Terrasse
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Dresden Brühlsche Terrasse
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Wegbeschreibung

Geht von der Rückseite der Frauenkirche geradeaus durch die Münzgasse in Richtung Elbe! Lauft die Treppe am Ende der Gasse hoch zur Brühlschen Terrasse!

Kurzfacts

Die Brühlsche Terrasse gehört zur Festungsanlage, die im 16. Jahrhundert gebaut wurde, um die Stadt zu schützen.

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Auf der Brühlschen Terrasse zwischen Augustus- und Carolabrücke entlangspazieren ist etwas wirklich Besonderes! Das machen Dresdner und Touristen ausgesprochen gerne. Und das seit etwa 200 Jahren. Denn ab 1814 wurde die Terrasse für alle Menschen geöffnet, sodass jeder dort spazieren gehen konnte. Und nun auch ihr!

Früher war es hier aber nicht so friedlich. Im 16. Jahrhundert befand sich an dieser Stelle eine Stadtmauer, die Dresden beschützen sollte. Es patrouillierten Soldaten und Kanonen standen hier zum Schutz vor Feinden. Benannt wurde sie nach Heinrich Graf von Brühl. Der ließ sie umgestalten und wandelte die Festungsanlagen um, indem er hier die Brühlschen Herrlichkeiten errichten ließ: Galerie, Bibliothek, Belvedere, Palais und Gartenanlage mit Pavillon.

Ein Highlight der Brühlschen Terrasse ist der wunderschöne Blick auf die Elbe und die Brücken, die über den Fluss führen. Ihr habt von hier den schönsten Sonnenuntergang, wenn ihr abends hier seid! Außerdem stehen hier einige historische Gebäude und Denkmäler, zum Beispiel die Kunstakademie, das Ständehaus und das Albertinum, ein Kunstmuseum.

Funfacts

Funfacts

Schon Anfang des 19. Jahrhunderts nannte man die Brühlsche Terrasse „den Balkon Europas“, weil man so schön auf die Elbe und das gegenüberliegende Ufer blicken kann.

Graf Brühl ließ auch die Parkanlage des Friedrichstädter Krankenhauses prächtig ausstatten. Hier stehen Neptunbrunnen, Pyramiden und Grotten.

Von admin , 7 November 2025
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Frauenkirche
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Dresden Frauenkirche
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Wegbeschreibung

Lauft vom Ende des Fürstenzugs nach rechts in die Augustusstraße! An deren Ende erreicht ihr den Neumarkt. Die Frauenkirche könnt ihr von hier nicht verfehlen.

Kurzfacts

Die Frauenkirche ist eine der bekanntesten Kirchen in Deutschland und wurde 1743 fertiggestellt. Sie ist ein wichtiges Symbol für Frieden, Hoffnung und Zusammenhalt.

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Das Besondere an der Frauenkirche ist ihre große Kuppel. Die war eine echte Sensation damals! 12.000 Tonnen wiegt die Kuppel und schwebt trotzdem leicht über dem Boden. Und dann dieser helle, strahlende Stein! Die Kirche wurde komplett aus Sandstein gebaut, einem Stein, der in der Nähe von Dresden vorkommt. Nämlich aus dem Elbsandsteingebirge. Dieser Stein war anfangs hell, ist aber durch Wind und Wetter mit der Zeit dunkel geworden. Um 1910 war die Kirche fast komplett schwarz.

Die Kirche wurde, wie ihr ja auch schon wisst, wie das gesamte Stadtzentrum, am 13. Februar 1945 dem Erdboden gleichgemacht. Die Fliegerbomben trafen die Kirche zwar nicht, aber sie verbrannte. Fast 50 Jahre lang lag sie in Trümmern und zählte jahrzehntelang als Ruine zum Stadtbild. Nach dem Mauerfall 1989 entschloss man sich, die Kirche wieder aufzubauen und viele Dresdner Bürger und Menschen aus aller Welt engagierten sich für den Wiederaufbau der Kirche. Dieser dauerte 10 Jahre.

Die Frauenkirche ist heute ein Symbol des Friedens und der Versöhnung. Sie erinnert daran, wie schlimm Kriege sein können, aber auch daran, dass Menschen gemeinsam etwas Großartiges schaffen können. Millionen Menschen aus vielen Ländern haben dabei geholfen, die Kirche wiederaufzubauen. Deswegen steht die Frauenkirche auch für Hoffnung und Zusammenhalt.

Funfacts

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Jeder der Spender gab das Geld, was er geben konnte für den Wiederaufbau der Kirche und so gingen Beträge zwischen zwei Euro und 7,04 Millionen ein.

Von admin , 7 November 2025
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Fürstenzug
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Dresden Fürstenzug
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Wegbeschreibung

Sucht das große Kunstwerk an der Wand links vom Georgentor! Geht dorthin!

Kurzfacts

Mannomann, was für ein Kunstwerk, oder? Der Fürstenzug wurde zwischen 1904 und 1907 gemacht, um die Geschichte der Herrscher von Sachsen zu zeigen. Er ist das größte Porzellanbild der Welt und mehr als 100 Meter lang!

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Auf diesem Bild seht ihr die Könige, Fürsten und Markgrafen, die in Sachsen vor langer Zeit regiert haben. Manche von ihnen tragen Rüstungen, und andere reiten auf Pferden. Insgesamt gibt es über 90 Personen zu sehen, die meisten sind Männer, aber es gibt auch ein paar Frauen und Kinder. Auf rund 24.000 Kacheln sind 35 Herrscher abgebildet, sowie am hinteren Teil Wissenschaftler, Handwerker, Künstler und Bauern. Hergestellt ist es aus dem berühmten Meissener Porzellan.

Der Fürstenzug ist wie ein riesiger Geschichtsteppich, aber eben aus Stein und Porzellan gemacht, und er erzählt von der Vergangenheit von Sachsen und den vielen wichtigen Menschen, die dort gelebt haben.

Übrigens ist August der Starke hier auch natürlich abgebildet. Sucht ihn! Ihr findet ihn im hinteren Teil unter August II. Er sitzt auf einem Pferd, das steigt und blickt euch direkt an. Wenn ihr an ihm vorbeilauft, dann verfolgen euch seine Augen. Achtet mal darauf! Ganz schön spooky. Rechts daneben ist übrigens sein Sohn.

Funfacts

Funfacts

Der letzte Mann im Fürstenzug guckt euch direkt an. Er trägt einen Hut. Das ist Wilhelm Walther, der das Kunstwerk entworfen hat.

Ebenfalls am Ende des Fürstenzugs zu sehen und von einer Kinderschar umgeben ist Ludwig Richter, ein berühmter Buchillustrator. Neben ihm laufen die Kinder, die aus seinen Büchern stammen.