Inhalt kurz
Wegbeschreibung
Lauft die Straße Unter den Schwibbögen weiter und biegt die nächste rechts ab in die Weiße-Hahnen-Gasse! Folgt dieser in Richtung Donau. Salzstadel und die Steinerne Brücke befinden sich auf der linken Seite.
Kurzfacts
Der Salzstadel wurde 1616 zur Lagerung des sehr wertvollen Salzes gebaut. Das Salz wurde auf den Treidelwegen von Pferden entlang des Wassers gezogen.
Inhalt lang
Des do is echt a wundascheena Ort, oder?
Vor euch steht der historische Salzstadel und dann diese Traumaussichten auf die Steinerne Brücke! Der Salzstadel wurde gebaut, weil der Kaiser der Stadt Regensburg erlaubt hatte, mit Salz zu handeln. Seit dem 13. Jahrhundert kam das Salz meist aus Bad Reichenhall und wurde auf der Donau nach Regensburg gebracht. Salz war damals sehr wertvoll, manchmal sogar so viel wie Gold! Für 1 Gramm Salz bezahlte man 1 Gramm Gold. Der Salzstadel ist ein starkes, altes Gebäude mit mächtigen Pfeilern und dicken Eichenbalken, das ihr besichtigen könnt. Im Salzstadel gibt es kleine Läden, ein Café und das Besucherzentrum Welterbe.
Die Steinerne Brücke ist wirklich uralt und ein echtes Meisterwerk der Baukunst aus dem Mittelalter. Schon ein erhabenes Gefühl, wenn man überlegt, dass so einige Kaiser hier drübergelaufen sind, genau wie ihr gleich. 1135 hat man mit dem Bau der Brücke begonnen und er dauerte 11 Jahre. Eigentlich hat die Brücke 16 Bögen, aber man kann nur 14 sehen, zählt sie mal! Jahrhundertelang war die Brücke die einzige Möglichkeit, trockenen Fußes über die Donau zu kommen. Außer mit dem Boot natürlich.
Funfacts
Funfacts
Schon seit mehr als 600 Jahren steht hier am Donauufer das historische Wurstkuchl – der älteste Imbiss der Welt! Oskars Lieblingsort, wie ihr euch sicher denken könnt. Im Mittelalter genossen hier Steinmetze und Hafenarbeiter ihre Würstl. Heute vielleicht ihr. Es wird traditionell mit Sauerkraut und Senf gegessen.
Die Brücke verbindet Stadtamhof mit Regensburg. Früher war Regensburg eigenständig als Freie Stadt und auf der anderen Seite befand sich das feindliche Bayern. Heute freut man sich über gegenseitige Besuche auf beiden Seiten der Brücke!
Die Nazis sprengten auf der Flucht vor den Alliierten die Brücke, damit sie nicht verfolgt werden konnten. Ihr könnt von hier ganz gut sehen, dass der 1. und der 10. Bogen etwas heller sind. Der 1. Bogen war bis in die 1960er-Jahre aus Holz gebaut.