Inhalt kurz
Wegbeschreibung
Geht die Promenade weiter! Ihr könnt bereits das große Gebäude mit den grünen Kuppeldächern erkennen. Das sind die Landungsbrücken. Das ist die letzte Station auf unserer Tour.
Kurzfacts
Die Landungsbrücken sind wie ein Bahnhof für Schiffe. Hier legen viele Schiffe und Fähren ab.
Inhalt lang
An den St. Pauli-Landungsbrücken ist immer viel los, denn hier ist eine Hauptverkehrsachse. Die Landungsbrücken wurden im Jahr 1839 eingeweiht. Früher legten hier die großen Dampfschiffe an, die mit Kohle beladen waren.
Wenn ihr auf eine der neun Brücken geht, merkt ihr, wie es schwankt. Die Landungsbrücken sind nämlich auch auf schwimmenden Pontons gebaut. So sind Schiffe unabhängig von der Tide, also vom Wasserstand, und ihr könnt jederzeit an und von Bord gehen, ohne einen Höhenunterschied zu überwinden. Denn im Hamburger Hafen kann es bei Ebbe und Flut Unterschiede von 3,5 Metern geben!
Heute könnt ihr von hier nicht mehr nach Amerika aufbrechen, aber dafür Ausflugsfahrten unternehmen, eine Hafenrundfahrt machen, ans andere Elbufer oder sogar nach Helgoland fahren. Die Fähren könnt ihr mit dem HVV-Ticket wie einen Bus nutzen.
Das Empfangsgebäude der Landungsbrücken ist etwa 100 Jahre alt und 200 Meter lang! Es wurde mit Durchgängen zu den Schiffsanlegern errichtet und von zwei Türmen mit grüner Kuppel gesäumt.
Funfacts
Funfacts
Unter dem Dach im Pegelturm ist eine Glocke, die nicht zu sehen ist. Sie klingelt zu jeder vollen und halben Stunde. Früher erinnerte sie die Arbeiter an ihren Schichtwechsel.
Gegenüber könnt ihr die berühmte Werft von Voss und Blohm sehen, die größte der Hamburger Werften. In einer Werft werden Schiffe gebaut und repariert. Diese Werft verfügt über 5 Docks und Europas größtes Trockendock, das 352 Meter lang ist.