Von admin , 12 Januar 2026
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Jan-Wellem-Reiterstandbild
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Düsseldorf Jan-Wellem-Reiterstandbild
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Wegbeschreibung

Lauft vom Brunnen nach Süden durch die kleine Kopfsteinpflastergasse parallel zum Rhein, bis ihr zum Marktplatz mit dem Rathaus kommt! Geht zum Denkmal!

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Sein echter Name war Johann Wilhelm von der Pfalz, aber wir Düsseldorfer nennen ihn liebevoll Jan Wellem. Die Statue wurde von einem Künstler namens Gabriel Grupello im Jahr 1711 geschaffen.

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Wer war denn dieser Jan Wellem überhaupt? Er war vor etwa 300 Jahren der Fürst von Düsseldorf und lebte im Schloss (ja, genau an der Stelle, wo heute der Schlossturm ist). Jan Wellem war ein sehr beliebter Herrscher, weil er sich gut um die Stadt und die Menschen gekümmert hat. Unter seiner Herrschaft wurde Düsseldorf größer und schöner, und die Stadt blühte richtig auf.

Jan Wellem liebte die Kunst und ließ viele prächtige Gebäude und Gemälde in die Stadt bringen. Er sorgte dafür, dass Düsseldorf eine wichtige Stadt für Künstler wurde. Außerdem half er den Menschen in der Stadt und unterstützte sie.

Das Reiterstandbild zeigt Jan Wellem in voller Rüstung auf einem Pferd, so wie ein Ritter. Schaut mal, wie schön üppig sein und das Haar des Pferdes wallen! Die Statue wurde aus Bronze gemacht und ist eines der ältesten Reiterdenkmäler in Deutschland.

Als die Statue damals gegossen wurde, soll dem Künstler Grupello das Metall ausgegangen sein. Da haben die Düsseldorfer ihre alten Münzen und Metallgegenstände gesammelt und gespendet, damit die Statue fertiggestellt werden konnte. So hatten alle Bürger ein bisschen dazu beigetragen, dass ihr Fürst für immer auf dem Marktplatz stehen würde.

Funfacts

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Ein Gießerjunge hat damals dabei geholfen, Material für das Standbild bei den Bürgern einzusammeln. Er lief von Haus zu Haus und bettelte um Silber. Heute hat er sein eigenes Denkmal an der Ecke am Marktplatz auf einem Mäuerchen und ist mit seinen 2,50 Metern der größte Junge der Stadt!

Jan Wellem haben wir auch das Kopfsteinpflaster und die Gaslaternen hier zu verdanken.

Von admin , 12 Januar 2026
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Schlossturm
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Düsseldorf Schlossturm
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Wegbeschreibung

Lauft von der Rückseite der Kirche in Richtung Rhein! Am Ufer biegt ihr links ab und geht bis zu dem großen weißen Turm!

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Der Schlossturm stammt aus dem 13. Jahrhundert und war Teil eines großen Schlosses, das es nicht mehr gibt. Er ist eines der ältesten Gebäude der Stadt und ein Symbol für Düsseldorfs Geschichte.

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Nicht mehr viel übrig geblieben vom Schloss, oder? Der Schlossturm ist das letzte Überbleibsel eines alten Schlosses, das früher an dieser Stelle stand. In dem Schloss wohnten früher die Fürsten von Düsseldorf. Leider brannte es im 19. Jahrhundert ab, und nur der Turm blieb übrig. Man hatte sich damals entschieden, das Schloss nicht wieder aufbauen zu lassen. Wie schade! Aber dafür ist hier auf dem Burgplatz oft Feststimmung, denn der Platz wird als Veranstaltungsort genutzt.

Jetzt wollen wir euch eine unheimliche Geschichte erzählen. Sie handelt von einer ehrgeizigen Frau und einer bösen Verschwörung. Die schöne Jakobe wurde 1558 in Baden-Baden geboren und heiratete Johann Wilhelm, den Thronfolger des Herzogtums Jülich-Kleve-Berg. Johann Wilhelm war aber ein kranker Mann, er war jähzornig und unberechenbar. Also übernahm Jakobe einige seiner Aufgaben und gewann schnell an Macht. Das war damals für eine Frau sehr unüblich und gefiel den Regierenden überhaupt nicht. Außerdem soll Jakobe einen Liebhaber gehabt haben. Ein Skandal! Das gefiel den Mächtigen damals noch weniger. Also sperrten sie die Arme hier im Schlossturm ein und ließen sie ermorden. Eine Legende sagt, dass sie heute immer noch in einem weißen Gewand nachts durch den Schlossturm geistert. Sie ist als „die Weiße Frau“ in die Legenden dieser Stadt eingegangen.  

Düsseldorfs berühmter Dichter Heinrich Heine schreibt in einem Gedicht: „…auf der einen Seite liegt das alte, verwüstete Schloß, worin es spukt und nachts eine schwarzseidene Dame ohne Kopf mit langer, rauschender Schleppe herumwandelt…“

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Die Vorbereitungen für die Hochzeit von Jakobe und Johann Wilhelm dauerte 3 Jahre. Es wurden rund 1.500 Gäste geladen. Damals hatte Düsseldorf rund 2.000 Einwohner. Ihr könnt euch die Unverhältnismäßigkeit vorstellen, oder? Nach der Hochzeit war er pleite!

Von admin , 12 Januar 2026
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Basilika St. Lambertus
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Düsseldorf Basilika St. Lambert
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Lauft vom Stadterhebungsmonument durch die Müller-Schlösser-Gasse bis zum Stiftsplatz!

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Die Basilika St. Lambertus ist nicht nur ein schöner Ort, sondern auch eine der ältesten Kirchen in Düsseldorf. Sie wurde schon im 14. Jahrhundert gebaut, also vor etwa 700 Jahren!

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Seht euch die Kirche mal genau an! Am besten, wenn ihr noch in der Gasse steht. Was stimmt denn da nicht mit dem Turm? Sind wir denn in Pisa? Nee! In Düsseldorf! Aber der Turm ist einfach schief. Eine Legende erzählt davon, dass der Teufel furchtbar wütend wurde, weil hier eine Kirche gebaut wurde. Klar, so ein Teufel kann den ganzen Kirchenkram nicht leiden, da verliert er ja an Einfluss. Außer sich vor Wut tobte er durch den Turm, so dass der sich verdrehte. Aber geholfen hat es dem armen Teufel nicht. Die Kirche blieb stehen und gewann immer mehr an Einfluss. Andere sagen, dass das Holz im Turm beim Bau zu frisch gewesen sein soll, weshalb sich der Turm verdreht hat. Aber wir mögen die Geschichte mit dem Teufel lieber. Ihr auch, oder?

Wenn ihr in die Kirche wollt, müsst ihr das leise tun und ohne uns, denn eine Kirche ist ein heiliger Ort und kein Schnitzeljagd-Ort.

Im Inneren der Basilika gibt es auch einen besonderen Schatz: das Grab des Heiligen Apollinaris. Er ist der Schutzpatron von Düsseldorf, ihr habt schon in der letzten Station von ihm gehört. Sein Grab ist mit schönen Verzierungen geschmückt, und jedes Jahr gibt es sogar eine Prozession – eine Art Feier – zu seinen Ehren.

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Der Heilige Apollinaris war ein Bischof aus Ravenna und lebte etwa 100 nach Christus.

Der Heilige kann echt viel. Er ist nicht nur Schutzheiliger von Düsseldorf, Ravenna und Remagen, sondern auch des Weines und des Wassers. Er hilft bei Kopfleiden, Epilepsie, Gallen- und Nierensteinen, Geschlechtskrankheiten und Gicht.

Von admin , 12 Januar 2026
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Stadterhebungsmonument
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Düsseldorf Stadterhebungsmonument
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Wegbeschreibung

Lauft die Straße zurück zum Grabbeplatz und biegt dort nach rechts in die Mühlenstraße! Folgt der Straße ca. 250 Meter und biegt am Burgplatz nach rechts in die Fußgängerzone, bis ihr das Monument seht!

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Das Denkmal erinnert an die Gründung der Stadt Düsseldorf. Es wurde vom Künstler Bert Gerresheim geschaffen. Genau! Das ist der, der auch die Mutter-Ey-Statue entworfen hat.

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Das Stadterhebungsmonument ist ein großes Bilderbuch aus Stein und Metall, das erzählt, wie Düsseldorf vor vielen Jahren zur Stadt wurde. Das Wort „Monument“ bedeutet „Denkmal“, also ein Kunstwerk, das an ein wichtiges Ereignis erinnert. Wir finden, es ist ganz schön düster, oder?

Um zu verstehen, was ihr da seht, wollen wir euch etwas dazu erzählen: Im Mittelalter gab es am Niederrhein viele Kämpfe um die Macht. Besonders der Kölner Erzbischof, der ein großes Gebiet kontrollierte, und die Grafen von Berg gerieten oft aneinander. Am 5. Juni 1288 kam es dann zur entscheidenden Schlacht auf der Worringer Heide, zwischen Köln und Düsseldorf. Es war eine der blutigsten und grausamsten Schlachten des Mittelalters! Die Gegner des Erzbischofs, angeführt von Graf Adolf von Berg, gewannen. Der Graf als Sieger machte ein kleines Dorf an der Düssel am 14. August 1288 zur Stadt. Das Dorf wurde zur Stadt erhoben, daher Stadterhebungsmonument, kapiert?

So begann die Geschichte von Düsseldorf! Dieses Ereignis war sehr wichtig für die Leute, weil die Stadt dadurch wachsen und sich weiterentwickeln konnte.

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Das Monument wurde im Jahr 1988 aufgestellt, genau 700 Jahre nach der Stadterhebung.

Ganz rechts könnt ihr einen Mönch sehen, der einen Sarg trägt. Das ist der Schrein des Heiligen Apollinaris, dem Schutzpatron von Düsseldorf. Man erzählt, dass die Düsseldorfer ihn den Kölnern beim Transport in Remagen vom Schiff gestohlen haben.

Von admin , 12 Januar 2026
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Mutter-Ey-Platz
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Düsseldorf Mutter-Ey-Platz
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Geht vom Cornelius-Denkmal nach links in die Ludwig-Zimmermann-Straße, biegt an deren Ende nach rechts in die Heinrich-Heine-Allee und lauft bis zur Kreuzung Grabbeplatz! Überquert die Kreuzung an der Ampel und anschließend den großen Platz! Biegt am Ende nach rechts zum Mutter-Ey-Platz ab, bis ihr die Statue auf der linken Seite seht!

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Das Denkmal für Mutter Ey hat Bildhauer Bert Gerresheim entworfen.

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Jetzt möchten wir euch etwas über diese bemerkenswerte Frau, die ihr hier seht, erzählen. Johanna Ey lebte von 1864 bis 1947 und kam aus einer einfachen Familie. Sie arbeitete zunächst als Bäckerin und Verkäuferin, um sich und ihre Kinder zu versorgen. Später eröffnete sie ein kleines Café, das bald zu einem sehr wichtigen Treffpunkt für junge Künstler in Düsseldorf wurde. Die Künstler, die dort ein- und ausgingen, waren oft sehr arm und konnten sich nicht viel leisten.

Doch Mutter Ey war großzügig: Sie ließ sie bei sich essen und trinken, auch wenn sie kein Geld hatten. Wenn sie mit Geld oder Essen nicht zahlen konnten, gaben sie ihr stattdessen ihre Bilder. So sammelte Mutter Ey viele Kunstwerke und wurde mit der Zeit eine große Kunstkennerin. Sie half den Künstlern auch, ihre Werke zu verkaufen und bekannter zu werden.

Die Künstler nannten sie liebevoll „Mutter Ey“, weil sie sie wie eine Mutter behandelte und an sie glaubte. Berühmte Künstler, wie Otto Dix und Max Ernst, zählten zu ihren Freunden.

Was Mutter Ey so besonders macht, ist ihre Großzügigkeit, ihr Mut und ihre Liebe zur Kunst. Ohne sie hätten viele Künstler es vielleicht nicht geschafft, bekannt zu werden. Heute erinnert dieser Platz an sie, und viele Menschen denken noch gerne an ihr Talent und ihr großes Herz.

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Mutter Ey ist die meistporträtierte Frau Deutschlands, also die am häufigsten gezeichnet und gemalt wurde. Kein Wunder bei den vielen Künstlerfreunden!

Düsseldorf ist eine besondere Stadt für Kunst und Künstler – ein Zuhause für Maler, Bildhauer und andere Kunstschaffende! Mutter Ey trug dazu bei, dass Düsseldorf als Kunststadt gesehen wurde.

Von admin , 12 Januar 2026
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Tritonenbrunnen
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Düsseldorf Tritonenbrunnen
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Der Tritonenbrunnen wurde im Jahr 1902 fertiggebaut, also vor über 120 Jahren. Der Künstler Friedrich Coubillier hat ihn entworfen, und er sollte die Düsseldorfer Bürger erfreuen. Wat et nit all jöwt!

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In der Mitte des Brunnens steht ganz klar der Chef: Triton! Das ist eine Figur aus der griechischen Mythologie. Triton ist der Sohn des Meeresgottes Poseidon und wird oft mit einem muskulösen Oberkörper und einem Fischschwanz dargestellt – ähnlich wie ein Meermann. Hier hat er aber einen Pferdekörper und eine Art Greifenfüße mit Schwimmhäuten. Seht mal genau hin: Mit der linken Hand hält er das Maul eines riesigen Fisches auf und mit der rechten hält er den Speer. Rechts und links wird Triton von zwei nackten Wasserkindern flankiert.

Besonders ist auch, dass der Brunnen mit dem Wasser so gestaltet ist, dass es aussieht, als würde es aus den Figuren selbst sprudeln – also wie eine kleine Meereslandschaft. Viele Leute kommen gerne hierher, um sich hinzusetzen, die frische Luft zu genießen und die Figuren zu bewundern.

Funfacts

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In der Sage hat Triton ein Muschelhorn, in das er bläst und mit dem er das Meer aufwühlen und auch beruhigen kann. 

Seht euch mal um! Vielleicht könnt ihr ja die Papageien finden, die sich hier in den Bäumen niedergelassen haben. Sie übernachten häufig in den Bäumen auf der Königsallee. Noble Herberge, ne?