Von admin , 10 Juni 2025
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Brandenburger Tor
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Brandenburger Tor
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Wegbeschreibung

Folgt der Straße Unter den Linden nach links! Lauft vor bis zum Brandenburger Tor!

Kurzfacts

Das Brandenburger Tor ist Berlins bekannteste Sehenswürdigkeit. Es entstand 1788–1791, ist 26 Meter hoch und 62,5 Meter breit und das einzige erhaltene der einst 18 Stadttore.

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Unter den Linden hört hier am Brandenburjer Tor uff. Nu habt ihr’s fast jeschafft! Echt jut, wenn ihr bis hierhin durchjehalten habt. Det Brandenburjer Tor is nich nur det Wahrzeichen von Berlin, sondern ooch ’n nationales Symbol für Deutschland.

Es ist nämlich DAS Zeichen der Wiedervereinigung nach dem Mauerfall. Das Brandenburger Tor stand genau an der Grenze im geteilten Berlin auf der Ostseite. Hier verlief die Berliner Mauer und trennte von 1961 bis 1989 den West- vom Ostteil.

Die Säulen sind in Anlehnung an die Akropolis in Athen gebaut worden und die Quadriga, das ist der berühmte Streitwagen oben auf dem Tor, zeigt die Siegesgöttin Viktoria. Sie stammt von Berlins anderem sehr berühmten Bildhauer Johann Gottfried Schadow.

Funfacts

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Napoleon stahl 1806 die Quadriga, als er Preußen besiegte, und nahm sie als Trophäe mit nach Paris. Die Siegesgöttin Victoria in ihrem Streitwagen verbrachte fast 8 Jahre im Pariser Exil und kam 1814 im Zuge der Befreiungskriege zurück nach Berlin. Eine echte „Retourkutsche“, wie die Berliner sagen!

Früher war hinterm Tor einfach Schluss mit der Stadt. Kannste dir kaum vorstelln, wa? Heut is hier richtig Trubel. Seinen Namen hat det Tor, weil hier ma ’ne Straße nach Brandenburg rausjejangen is.

Hier steht ooch das berühmteste Hotel Berlins: das Adlon. Ihr könnt es am türkisfarbenen Dach erkennen. Jefunden? Die Royal Suite im Adlon kostet um die 26.000 € pro Nacht – inklusive Flughafentransfer im Rolls-Royce. Kann man sich ja mal gönnen, oder?

Von admin , 10 Juni 2025
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Unter den Linden
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Unter den Linden
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Wegbeschreibung

Geht in die Richtung des großen Reiterstandbildes auf dem Bild! Wenn ihr euch das Standbild genau ansehen wollt, müsst ihr vorsichtig sein, denn es liegt mitten auf der Straße.

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Ihr befindet euch jetzt mitten auf der berühmten Prachtstraße Unter den Linden. Der Reiter ist Friedrich der Große auf seinem Lieblingspferd Condé. Die Skulptur ist 13 Meter hoch.

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Die Prachtstraße Unter den Linden führt euch bis zum Brandenburger Tor. Dit is quasi dit Herzstück von Berlin, an dessen Wegesrand wichtige Sehenswürdigkeiten Berlins liegen: Neue Wache, Staatsoper, Humboldt-Uni, Staatsbibliothek – hier wimmelt’s nur so von Kultur und Jeschichte.

Früher gab es hier nur einen kleenen Reitweg, der vom Schloss nach Lietzow, dem späteren Charlottenburg, führte. Kaum zu glooben, wenn man die dicke fette Straße heute so betrachtet, wa? Die ersten Linden standen hier schon vor fast 400 Jahren. Friedrich der Große war ja ein Schöngeist, dem Berlin viel Kulturelles und Schönes zu verdanken hat, so auch diese prächtige Straße. Daher passt das Reiterstandbild vom „Alten Fritz“ auch bestens hierhin.

Das Denkmal stammt vom Bildhauer Christian Daniel Rauch (1777–1857) – einem Schüler von Gottfried Schadow. Es zeigt den Feldherrn in seiner typischen Uniform mit Hermelin und Dreispitz bekleidet. Ihm zu Füßen befinden sich Staatsmänner, Künstler und Wissenschaftler seiner Zeit.

Funfacts

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Friedrich II. hat sich geweigert, zu Lebzeiten ein Denkmal zu bekommen. Daher wurde es erst nach seinem Tod aufgestellt.

Friedrichs Pferd Condé war dem König ähnlich wichtig wie seine geliebten Hunde. Es durfte sogar die Säle in Schloss Sanssouci betreten.

Von admin , 10 Juni 2025
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Bebelplatz
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Bebelplatz
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Wegbeschreibung

Lauft links in Richtung der Straße Unter den Linden auf der Seite des Schlosses über die Schlossbrücke! Geht an der rosa Staatsoper vorbei bis auf den Platz, der dahinter liegt! Ihr steht nun auf dem Bebelplatz.

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Der Bebelplatz (Berliner nennen ihn auch Opernplatz) ist nach dem Sozialdemokraten August Bebel benannt.

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Der Bebelplatz ist einer der wichtigsten historischen Plätze Berlins. Dreht euch mal um und kiekt euch die schicken Jebäude an! Staatsoper, Juristische Fakultät, St.-Hedwigs-Kathedrale, da habt ihr se alle nebeneinander. Neben der Kirche stehen das Hotel de Rome – ein Luxushotel, das in ehemaligen Bankräumen untergebracht ist –, die Alte Bibliothek, das Alte Palais und das Prinzessinnenpalais, in dem die Familienmitglieder der Hohenzollern lebten.

Berühmt ist der Platz aber auch, weil hier die furchtbare Bücherverbrennung stattgefunden hat. Am 10. Mai 1933 zogen Studierende mit Fackeln von der Uni zum Bebelplatz. Lastwagen, die mit rund 25.000 Büchern beladen waren, begleiteten sie hierher. Die nationalsozialistischen Jugendlichen errichteten einen riesigen Scheiterhaufen und verbrannten Bücher von Thomas und Heinrich Mann, Heinrich Heine, Erich Kästner, Kurt Tucholsky und anderen unter Schmährufen und Gejohle.

Das waren Schriftsteller, die sie aus ideologischen Gründen verachteten. Auch in vielen anderen deutschen Städten machten die Nationalsozialisten Hetzjagden auf die Kultur von jüdischen Autoren und Menschen, deren Denkweise sie ablehnten.

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Teures Geschenk! Der Alte Fritz war sehr großzügig. Er selbst war protestantisch, aber er schenkte den katholischen Berlinern die St.-Hedwigs-Kathedrale als Zeichen seiner religiösen Toleranz.

Von admin , 10 Juni 2025
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Berliner Stadtschloss
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Berliner Stadtschloss
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Wegbeschreibung

Gegenüber vom Alten Museum seht ihr das Schloss auf der anderen Seite der großen Straße. Überquert vorsichtig die Straße und geht dorthin!

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Das Berliner Stadtschloss hat eine 600 Jahre dauernde Geschichte. Es war das Schloss der Hohenzollern-Könige. Zu DDR-Zeiten stand hier der Palast der Republik. Heute beherbergt es das Humboldt Forum.

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Lili&Oskar Krone

Mannomann, hier steht ihr echt an ’nem jeschichtsträchtigen Fleck! Det Berliner Schloss is Symbol für bedeutende Ereignisse in der deutschen Jeschichte wie kaum een andrer Ort. Wollt ihr ’ne kleene Kostprobe? Das Schlossgelände war Sitz oder Symbol:

  • der preußischen Könige (Residenz ab 1451),
  • des Deutschen Kaiserreichs (1871 bis 1918),
  • der Weimarer Republik (1918 bis 1933),
  • des Deutschen Reichs (bis 1945),
  • der Deutschen Demokratischen Republik (von 1976 bis 1989),
  • der Bundesrepublik Deutschland (seit 2020).

Das Schloss wurde im 2. Weltkrieg so stark zerstört, dass nur noch eine Ruine übrig blieb. Die DDR-Regierung baute an der Stelle den Palast der Republik, der Sitz der Volkskammer war. Nach der Wiedervereinigung wurde der asbestverseuchte Palast abgerissen und in Berlins historischer Mitte entstand eine der größten Baustellen der Stadt, die von 2011 bis 2020 dauerte.

Im Laufe von de Jahrhunderte is dit Schloss immer wieda umjebaut, abjerissen un wieda hochjzogen, zerbombt und neu zusammjeklöppelt. So wie et heute dasteht, zeigt dit Schloss die janzen Turbulenzen von de Jeschichte.

Funfacts

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Über das Schloss wurde immer schon gemotzt. Als Kurfürst Friedrich II. von Brandenburg 1443 den Grundstein legte, lag das Schloss genau zwischen den Städten Berlin und Cölln, was die Bürger verärgerte. Empört über die „Zwingburg“ stahlen sie die Bausteine und errichteten Zäune, um die Bauarbeiter am Bauen zu hindern.

Wegen seiner pompösen Beleuchtung wurde der Palast der Republik auch im Volksmund „Erichs Lampenladen“ genannt.

Von admin , 10 Juni 2025
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Lustgarten
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Lustgarten
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Gegenüber vom Eingang des Doms befindet sich der Lustgarten auf der Museumsinsel. Wenn ihr da hinlauft, seht ihr rechter Hand das Alte Museum. Geht in den Garten!

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Die Museumsinsel ist UNESCO-Welterbe. Hier befinden sich fünf Museen, die 6.000 Jahre Kunst und Kultur beherbergen.

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So, liebe Leutchen, nu seid ihr im Lustjarten uff der Museumsinsel. Der heißt Lustjarten, weil er für die Erbauung von den Sinnen is. Also, jebt euch ma euren Jefühlen hin. Worauf habt ihr denn nu Bock? ’Ne Runde Fangenspielen? Uf’m Rasen die Flossen ausstrecken? Durch die Wasserfontänen pesen? Macht, wie et euch jefällt!

Der Lustgarten gehörte früher zum Schloss und wurde nach dem 30-jährigen Krieg neu angelegt mit Orangerie, Blumengarten, Statuen, Volieren, in denen bunte Vögel lebten. Ja, und einen Kartoffelacker gab es hier auch mal. Später kam der Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I., der das meiste Grüne abholzte und einen Paradeplatz für seine Soldaten, die „langen Kerle“, errichtete, die hier schwitzen mussten.

Erst 1790 wurde wieder Rasen gepflanzt und der berühmte Landschaftsgestalter Peter Joseph Lenné machte den Lustgarten schick und schön. Die Nationalsozialisten pflasterten in den 1930er Jahren das Grün wieder zu und funktionierten den Lustgarten um, damit hier wieder Soldaten aufmarschieren konnten. Da war dann Schluss mit Lustwandeln.

Unter Walter Ulbricht in der DDR wurde der Garten in Marx-Engels-Platz umbenannt. Erst 1999 wurde der Garten nach historischem Vorbild wiederhergestellt, so wie ihr ihn heute hier vorfindet.

Funfacts

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Der König verbot das Betreten des Rasens im Lustgarten strengstens. Am 27. Oktober 1806 zog Napoleon Bonaparte mit seinen Truppen in Berlin ein und zum Entsetzen aller Berliner ließ er seine Soldaten ausgerechnet hier auf dem fast schon heiligen Rasen zelten. Noch heute lacht die ganze Welt über unsere typisch deutschen Schilder: „Rasen betreten verboten!“

Oskar mit Krone
Von admin , 10 Juni 2025
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Links und rechts vom Hauptportal am Lustgarten befinden sich die Figuren der vier Evangelisten. Wer steht neben Johannes?

Lösungsbuchstabe
L
Lösungsbuchstabe-Index
3
Lösungstipps
Lili Berlin Kopfstand

Lili: Der heißt genauso wie der beste Freund von Jim Knopf, also der Lokomotivführer aus dem Buch von Michael Ende.

Oskar: Die vier Apostel sind Freunde von Jesus gewesen, die ihm ganz nahe standen. Sie haben Geschichten über Jesus aufgeschrieben, damit wir heute noch von ihm lesen und lernen können.  

 

Joker nach Abschluss

Was zum Uffheitern jefällich?

Klein Ida geht mit ihrem Hund spazieren. Im Park setzt sie sich neben einen feinen Herren auf die Bank. Dieser verzieht das Gesicht und sagt zu Ida: „Geh bitte mit deinem Hund weg! Ich spür ja schon wie mir die Flöhe am Bein hochkrabbeln!“ Meint Ida zu ihrem Hund: „Komm wir gehen. Der feine Pinkel hat Flöhe!“

Oskar lachend Berlin

Von admin , 10 Juni 2025
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Kleene Kartoffel-Kunde

Jetzt wollen wir euch noch etwas von einem anderen berühmten Preußenkönig erzählen. Nämlich von Friedrich II.

Oskar mit Dreispitz

Wir haben dem Ollen Fritz viel zu verdanken. Er liebte Kunst und Kultur und wollte, dass es seinem Volk gut geht. 1756 erließ er den berühmten Kartoffelbefehl, der verordnete, dass die Bauern Kartoffeln anbauen mussten. So wurde die Kartoffel das wichtigste Nahrungsmittel in Preußen. Deshalb bekam er auch den Spitznamen „Kartoffelkönig“. Und auf seinem Grab in Potsdam in Schloss Sanssouci liegen immer ein paar Kartoffeln.

Zusatztext
Kartoffelpflanze

Für alle, die es genau wissen wollen: Friedrich lebte von 1712 bis 1786 und war nicht nur ein großer Feldherr, sondern er liebte seine Hunde abgöttisch. Angeblich durfte sein Lieblingshund sogar mit ihm ins Bett. Der Alte Fritz, wie er später genannt wurde, liegt übrigens nicht in der Gruft im Dom begraben. Er wurde nach Schloss Sanssouci in Potsdam umgebettet, wo er in der Nähe seiner geliebten Hunde liegt, was er in seinem Testament bestimmte.

Grafik Berliner Dom
Bonusrunde

Bonusrunde

  • Unterirdisch: Wenn ihr euch traut, könnt ihr in die Hohenzollerngruft hinabsteigen. Hier befinden sich die prunkvollen Sarkophage der preußischen Könige und Kaiser und ihrer Familien.
  • Überirdisch: 270 Stufen sind es hinauf bis in die Kuppel des Doms. Hier werdet ihr mit einem tollen Panoramablick belohnt. Das fühlt sich richtig königlich an von hier oben, oder?
Von admin , 10 Juni 2025
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Berliner Dom
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Berliner Dom
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Haltet Ausschau nach einer großen, grünen Kuppel schräg gegenüber vom Rathaus! Das ist der Berliner Dom. Geht dorthin, durch den Park, weg vom Fernsehturm!

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Der Dom ist eine der wichtigsten protestantischen Kirchen in Deutschland. Er ist auch die Begräbniskirche der Hohenzollern. Das sind die Familien der preußischen Könige, die mehr als 500 Jahre lang Preußen regierten.

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Die Geschichte des Doms beginnt zwar schon 1465, aber der Dom wurde im Lauf der Jahre immer wieder abgerissen und neu aufgebaut. Der Kaiser Wilhelm II. hat ja ’n janz klares Faible für’n Jroßkotzijen jehabt. Kennt ihr ja schon vom Neptunbrunnen. Er hat den Berliner Dom 1905 so hinbauen lassen, wie ihr’n heute sehn könnt.

Der Berliner Dom ist kein Museum, sondern die größte aktive protestantische Kirche in Deutschland. Hier finden Gottesdienste und auch Konzerte statt. 

Die Kuppel hat ’n Durchmesser von 33 Meter! Mächtig, wa? Von draußen is die Kuppel ja schon sehr eindrucksvoll, aba ihr müsst da unbedingt ooch mal rin kieken. Der Blick nach oben mit die Mosaiken und Fenster is echt königlich – ach, was red ick – kaiserlich!

Funfacts

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Der Kaiser hatte seine eigene Kaiserloge im Dom und ein Kaiserliches Treppenhaus, das ihn und seine Gemahlin in die Loge brachte.

Kaiserin Auguste Viktoria ließ sich später einen elektrischen Fahrstuhl zur Loge hoch einbauen.

In der Hohenzollerngruft unter dem Dom sind 94 Mitglieder der königlichen Familie begraben, darunter Friedrich I. und die berühmte Königin Sophie Charlotte.

Krone