Von admin , 15 Januar 2026
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Alter Zoll
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Bonn Alter Zoll
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Wegbeschreibung

Lauft von der Skulptur nach rechts zur Adenauerallee! Folgt dieser, bis ihr wieder das Koblenzer Tor seht. Überquert die Straße an der Ampel und geht weiter in Richtung Rhein bis zum Alten Zoll!

Kurzfacts

Hier stand früher das Zollhaus der Kurfürsten, die Geld von den Schiffen, die über den Rhein fuhren, einsammelten.

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Hier steht ihr an einem wichtigen und geschichtsträchtigen Ort in Bonn!

Der Alte Zoll war einmal eine Verteidigungsanlage. Vor vielen hundert Jahren, im 17. Jahrhundert, wurde er gebaut, um die Bonn zu schützen. Die alten Mauern und Kanonen erinnern heute noch daran.

Aber man kommt auch hierher, um die Aussicht zu genießen. Denn der Platz ist ein wunderschöner Ort mit toller Aussicht, direkt am Rhein. Er wird von vielen Menschen besucht, um auf die Stadt und den Fluss zu schauen. Sogar Johann Wolfgang von Goethe, der berühmteste Dichter der Deutschen, hat schon von dem Blick hier geschwärmt. Und auch Beethoven ist hier spazieren gegangen. Man sieht von hier aus weit über den Rhein bis zu den sieben Bergen des Siebengebirges, das in der Ferne liegt.

Funfacts

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Auf dem Gelände stehen Kanonen, die aber nie genutzt wurden. Man fand sie einfach schön, deshalb wurden sie hier aufgestellt.

Die Kanonen könnte man gut als Salutschüsse für den Karneval benutzen!

Von admin , 15 Januar 2026
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Hofgarten
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Bonn Hofgarten
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Wegbeschreibung

Lauft vom Koblenzer Tor zur Rückseite des Schlosses. Die große Wiese ist der Hofgarten.

Kurzfacts

Der Hofgarten grenzt ans Kurfürstliche Schloss und wurde im 18. Jahrhundert als Garten für Kurfürst Clemes August angelegt. Heute entspannen sich hier Studierende und Gäste aus aller Welt. Aber so entspannt war es hier nicht immer. Im Hofgarten wurde Zeitgeschichte geschrieben.

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Was heute wie eine gemütliche Wiese aussieht, war schon immer Schauplatz von vielen politischen Aktionen. Früher durften hier nur die Könige und andere Adlige flanieren. Der Garten war als verspielter und komplizierter Barockgarten angelegt. Das war dann aber in der Pflege so aufwendig, dass man später eine Wiese daraus machte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde hier im Hofgarten ein Lager für deutsche Kriegsgefangene und später dann für Kriegsheimkehrer aufgebaut.

Später fanden im Hofgarten häufig Demonstrationen statt, wie Friedensbewegungen und 1979 die große Anti-Atomkraft-Bewegung, wo über 100.000 Menschen gegen die Kernenergie protestierten. 1983 demonstrierten in Bonn rund 650.000 Menschen gegen den NATO-Doppelbeschluss, also gegen die atomare Aufrüstung. Könnt ihr euch das vorstellen? Mehr als eine halbe Million Menschen hier auf dieser Wiese? Die Demonstration zählt zu den größten in Deutschland. Auch die Fridays-for-Future-Demonstrationen finden hier im Hofgarten statt.

Wenn ihr also nicht während einer Demonstration, eines Festivals oder eines Abschlussfestes von der Universität hier seid, dann tut es, wie wir Bonner auch: Streckt die Beine auf der Wiese aus, spielt ein bisschen Fußball und genießt die Ruhe und die schönen Aussichten aufs Schloss!

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Der ganze Hofgarten ist etwa 10 Fußballfelder groß. Das entspricht einer Fläche von 7,5 Hektar.

Im Krieg wurde der Hofgarten als Kartoffelacker genutzt, weil man dringend Nahrung brauchte.

Hier auf der Hofgartenwiese wird der „Schnatz“ gejagt. Denn die Bonner Universität hat ein Quidditch-Team, das hier trainiert: die „Rheinos Bonn“. Manchmal sieht es tatsächlich so aus, als könnten sie fliegen.

Von admin , 15 Januar 2026
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Kurfürstliches Schloss
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Bonn Kurfürstliches Schloss
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Wegbeschreibung

Lauft rechts am Rathaus vorbei über den Bischofsplatz in Richtung gelbes Schloss.

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Das Schloss wurde im 18. Jahrhundert gebaut, damit die Kurfürsten von Köln hier wohnen und regieren konnten.

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Mannomann, das ist echt schick hier, oder? Das Schloss ist echt riesig! Wenn ihr euch das Schloss anschaut, seht ihr seine lange, gelb-graue Fassade und einen riesigen Innenhof, in dem früher die Pferdekutschen standen. 480 Meter ist das Schloss lang. Es wurde für Joseph Clemens von Bayern gebaut. Der war damals Erzbischof, also ein ziemlich wichtiger Mann. Später war das Schloss dann der Ort, wo sich die Kurfürsten aufhielten, daher auch der Name. Die Kurfürsten von Bayern herrschten über Köln und Bonn und kamen meistens im Winter, um von hier aus zu regieren.

Das Schloss wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach stark zerstört und besonders schwer durch einen Brand im Jahr 1777. Danach baute man es dann ziemlich vereinfacht wieder auf. Und zwar ließ man nur einen der vier Flügel wiederherstellen. Das ist der Hofgartenflügel, den ihr hier sehen könnt. Heute ist das Schloss ein Teil der Universität Bonn. Im Schloss gibt es viele Vorlesungssäle und Büros für die Professoren. Jeden Tag kommen viele Studenten hierher, um zu lernen und zu forschen.

Wer hier studiert, der hat es echt königlich!

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Seit mehr als 200 Jahren gibt es die Uni hier schon. 1818 gründeten die Preußen die Bonner Universität, an der alle Prinzen studierten.

Prinz müsste man sein. Aber heute kann man auch ohne Adelstitel hier studieren.

Von admin , 15 Januar 2026
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Altes Rathaus
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Bonn Rathaus
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Wegbeschreibung

Seht euch mal auf dem Marktplatz um! Dann könnt ihr das Rathaus schon sehen. Geht dorthin!

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Das Alte Rathaus wurde im Jahr 1737 von Kurfürst Clemens August gebaut. Damals lebten in Bonn die Kurfürsten – das waren so etwas wie Fürsten oder Könige. Die Kurfürsten wollten einen prächtigen Ort, um ihre Treffen abzuhalten und Gäste zu empfangen.

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Das Alte Rathaus sieht fast wie ein Märchenschloss aus mit seiner rosa-weißen Fassade und den vielen goldenen Verzierungen. Besonders auffällig ist die große Treppe, die direkt vom Platz hinauf zu den goldenen Türen führt. Prächtig, prächtig, oder?

Hier steht ihr auf echt historischem Boden! Ein sehr interessantes Ereignis fand hier im Jahr 1949 statt. Damals wurde Bonn die Hauptstadt von Deutschland, und wichtige Politiker aus der ganzen Welt kamen hierher. Der erste deutsche Bundeskanzler, Konrad Adenauer, hielt im Alten Rathaus wichtige Reden. Und der französische Präsident Charles de Gaulle hielt hier 1962 die berühmte Rede zur deutsch-französischen Freundschaft, die so wichtig und besonders war und auch heute noch Bestand hat.

Auch Königin Elisabeth II. aus England besuchte Bonn und stand auf der berühmten Treppe des Rathauses, um die Menschen zu grüßen. Das Alte Rathaus ist heute nicht nur ein Gebäude, in dem die Stadtverwaltung arbeitet, sondern auch ein Ort, an dem besondere Veranstaltungen und Feiern stattfinden.

Vielleicht könnt ihr ja mal die berühmte Treppe hinaufsteigen, wie es schon viele bedeutende Menschen vor euch getan haben!

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Das Rathaus wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Allein der Wiederaufbau kostete fast 6 Millionen Euro.

Wir Bonner nennen unser Rathaus die „Gute Stube“, weil hier so viele Staatsgäste und Könige und Königinnen empfangen wurden.

Von admin , 15 Januar 2026
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Markt
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Bonn Markt
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Lauft vom Bonner Löwen die Sternstraße entlang, bis ihr zum Markt gelangt. Geht zur großen Säule in der Mitte des Platzes.

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Hier ist der Treffpunkt für alle Bonner und Besucher. Denn wo es etwas zu essen gibt, ist meist etwas los. Fragt Oskar! Der kennt sich aus. Die Marktfontäne auf dem Platz wurde auf Befehl von Kurfürst Maximilian Friedrich im Jahr 1777 errichtet.

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Jetzt steht ihr auf dem alten Marktplatz. Hier ist meist ganz schön was los: Es gibt hier oft Marktstände, die frisches Obst, Gemüse und bunte Blumen verkaufen.

Der Markt in Bonn findet nämlich bis auf sonntags täglich statt. Schon im 11. Jahrhundert gab es hier einen Markt, das ist vor mehr als 1.000 Jahren!

Ganz besonders ist hier die Marktsäule, ein Denkmal aus dem 18. Jahrhundert, das in der Mitte des Platzes steht. Die Säule ist mit Wappen und Inschriften verziert und erinnert an die Zeiten, in denen Bonn noch eine Residenzstadt war. Eine Residenzstadt ist eine Stadt, in der früher ein König, Fürst oder ein anderer wichtiger Herrscher gelebt und gearbeitet hat.

In einer Residenzstadt gab es oft ein großes Schloss oder einen Palast, wo der Herrscher wohnte. Auch viele wichtige Gebäude, wie Kirchen, Theater oder große Plätze, wurden dort gebaut. Weil der Herrscher in der Stadt lebte, wurde sie oft besonders schön gemacht und war ein Zentrum für Feste, Märkte und besondere Ereignisse.

Haben wir alles hier vor Ort, oder?

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Die Bonner Bürger mussten das Denkmal hier selbst bezahlen. Wenn ihr nah rangeht, könnt ihr die Inschrift lesen: „Du grubst Dein Denkmaal selbst in unsre Herzen ein…“ Man kann das auch so deuten, dass hier durchaus Kritik mitschwingt.

Von admin , 15 Januar 2026
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Dreieck / Knusperhäuschen
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Bonn Dreieck
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Vom Beethoven-Denkmal lauft ihr ca. 100 Meter nach rechts, bis ihr zu einem kleinen Platz mit einem Brunnen kommt.

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Das Knusperhäuschen liegt im Dreieck. Wenn ihr euch die Form des Platzes anseht, dann wisst ihr auch, woher der Name kommt.

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Wir lieben diesen Platz hier! Oskar natürlich ganz besonders. Er hofft immer, dass ein Ziegel vom Knusperhäuschen abfällt und er aus Lebkuchen besteht. Der Platz ist aber auch wunderschön, oder? Ein bisschen märchenhaft und verwunschen. Im Dreieck 2 steht das Knusperhäuschen. Das ist das älteste Haus in der Innenstadt. Es stammt aus dem 17. Jahrhundert, ist also etwa 400 Jahre alt. Heute wird hier an Kandis geknuspert und ihr könnt heiße Getränke trinken, denn in dem Gebäude befindet sich eine Teestube.

Sehr schön finden wir auch den Brunnen. Geht dorthin und seht ihn euch an! Er heißt „Drei-Grazien-Brunnen“. Die Grazien sind in der römischen Mythologie die Töchter des Zeus. Sie stehen für Anmut, Schönheit und Festesfreude. Das kann man ihnen hier richtig ansehen, oder?

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Im Dreieck ist es so kuschelig und urig, dass sich auch die kleinsten Bewohner hier wohlfühlen. Seht euch mal die Straße an der Ecke Knusperhäuschen an, wie sie heißt.

Lösung: Mauspfad.

Von admin , 15 Januar 2026
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Beethoven-Denkmal
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Bonn Beethoven-Denkmal
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Lauft auf die gegenüberliegende Seite des Münsterplatzes! Das Denkmal steht vor einem großen gelben Gebäude.

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Ludwig van Beethoven war ein berühmter Musiker und Komponist, der vor über 250 Jahren gelebt hat. Er wurde im Jahr 1770 in der Stadt Bonn geboren und ist 1827 in Wien gestorben.

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Ludwig van Beethoven ist der berühmteste Bonner überhaupt. Es gibt zwar noch einige andere berühmte Bonner, wie August Macke und Klara und Robert Schumann. Aber Beethoven wird in Bonn regelrecht verehrt. Er hat wunderschöne Musik geschrieben, die auch heute Menschen auf der ganzen Welt immer noch hören und lieben. Jedes Jahr findet zu seinen Ehren das Beethovenfest statt, ein 3-tägiges Musikfestival. Und das gibt es schon seit dem Jahr 1845!

Das Denkmal zeigt Beethoven in einer stolzen Haltung. Er steht auf einem hohen Sockel, und man sieht ihn in einer wichtigen Pose. Er hat eine ernste, nachdenkliche Miene und seine Kleidung sieht aus wie die Mode aus dem 19. Jahrhundert. Um ihn herum gibt es schöne Verzierungen und Bilder, die verschiedene Szenen aus seinem Leben zeigen.

Beethoven hinterließ eine riesige Sammlung an Musik, darunter 9 Sinfonien, 32 Klaviersonaten, 16 Streichquartette und viele andere Werke, die zu den Höhepunkten der westlichen Musiktradition zählen. Seine Musik gehört zur Klassik.

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Als Beethoven Anfang 30 war, wurde er schwerhörig. Danach war er fast ganz taub. Trotz seiner zunehmenden Taubheit komponierte er weiterhin Meisterwerke, darunter die berühmte 9. Sinfonie, die „Chorfantasie“ und die „Ode an die Freude“.

Beethoven war ein Wunderkind. Mit 7 Jahren gab er sein erstes Konzert. Mit 12 Jahren schrieb er beeindruckende Musikstücke.

Sein genaues Geburtsdatum ist nicht bekannt, dafür aber sein Taufdatum: Das war der 17.12.1770.

Von admin , 15 Januar 2026
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Bonner Münster
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Bonner Münster
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Die Geschichte des Münsters reicht über 1.200 Jahre zurück, was es zu einem der ältesten Gebäude in Bonn macht. Es ist die katholische Hauptkirche in Bonn und Wahrzeichen der Stadt. Dreht die Karte um, dann erfahrt ihr mehr darüber!

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Das Münster hat einen großen und vier kleine Türme, die hoch in den Himmel ragen. Diese Türme sind ziemlich beeindruckend, oder? Man kann sie schon von weitem sehen. Die Menschen in Bonn sagen oft, dass die Türme wie Wachtürme aussehen, die über die Stadt wachen.

Innen ist die Kirche riesig. Man nennt den großen, offenen Raum „Kirchenschiff“. Der Raum ist so groß, dass es sich anfühlt, als ob man in einem riesigen Saal stünde. Im Münster gibt es viele schöne, bunte Fenster, die Geschichten aus der Bibel zeigen. Sie sind wie große Bilder angefertigt, die in vielen Farben leuchten. Wenn die Sonne durch die Fenster scheint, wird das Innere der Kirche in ein wirklich magisches Licht getaucht.

Kennt ihr den Unterschied zwischen Dom und Münster? Ein Münster ist eine besonders große und wichtige Kirche. Früher war das oft ein Kloster, in dem Mönche oder Nonnen lebten. Ein Münster sieht meistens sehr beeindruckend aus, mit hohen Türmen und schönen Verzierungen. Ein Dom ist die Hauptkirche in einer Region oder Stadt, wo der Bischof, ein wichtiger Kirchenleiter, arbeitet. Dome sind oft sehr groß und prächtig, ähnlich wie ein Münster, aber sie haben eine besondere Bedeutung, weil sie die „Chefkirche“ der Region sind.

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Kaiser Wilhelm II. studierte in Bonn und fand das Münster so toll, dass er in Berlin die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche nach dem Vorbild des Münsters hier bauen ließ.