Von admin , 26 September 2025
Beschreibung

So, jetzt wollen wir euch etwas sehr Kölsches zeigen: den Platzjabbek!

Lili&Oskar NRW Büste

Am Rathausturm gibt es eine besondere Figur, den „Platzjabbeck“. Das ist der Kopf des Mannes am Rathausturm unter der Uhr. Sucht ihn! (Dafür müsst ihr die Treppe neben dem Turm runter auf den Platz gehen). Zu jeder vollen Stunde öffnet er seinen Mund. Welche Geschichte dahintersteckt? Darüber gibt es viele Theorien.

Wir mögen diese hier: Köln wurde schon immer vom Rathaus regiert. Die Bürger damals dachten, dass der Kopf am Turm ihnen die Zunge rausstrecke und sie mit seinem Mund verspotte. Nach dem Motto: Et es uns da oben im Rathaus doch schnurzpiepe ejal, wat ihr Bürjer von unsene Entscheedunge haltet! Also antworteten die Bürger auf diese Respektlosigkeit.

Grafik Köln Rathaus
Zusatztext

Kleines Angeberwissen für euch: Woher der Name „Platzjabbeck“ kommt? "Jappen" ist Kölsch für „den Mund aufreißen“. "-beck" kommt vom Französischen "bec", was so viel wie "Schnabel" heißt. „Der seinen Schnabel aufreißt“ heißt er also.

Bonusrunde
  • Auf dem Alter Markt befindet sich auch ein Modell vom Rathaus. Hier könnt ihr euch die Pracht des Gebäudes in Miniformat ansehen. Findet ihr es?
Von admin , 26 September 2025
Beschreibung

Jetzt erzählen wir euch die Sage von den Heinzelmännchen. Lest sie vor!

In Köln, vor langer, langer Zeit, gab es kleine, fleißige Wesen, die Heinzelmännchen genannt wurden. Diese winzigen Kerle waren in der Nacht unglaublich fleißig und halfen den Menschen der Stadt, ohne dass jemand es merkte. Tagsüber sah niemand die Heinzelmännchen, denn sie verschwanden bei Sonnenaufgang.

Lili&Oskar NRW Zipfelmütze

In den Häusern der Kölner ging es deshalb immer gemütlich zu. Die Schneider, Bäcker, Schuster und viele andere Handwerker brauchten kaum noch selbst zu arbeiten, weil die Heinzelmännchen über Nacht alles erledigten. Sie nähten Kleider, backten Brot, reparierten Schuhe und taten all das mit größter Sorgfalt und Schnelligkeit. Wenn die Menschen am Morgen aufwachten, fanden sie ihre Arbeit fertig und perfekt ausgeführt vor. So konnten die Kölner den ganzen Tag faulenzen und ihre Freizeit genießen.

Doch eines Tages wollte die Frau des Schneiders unbedingt wissen, wer diese geheimnisvollen Helfer waren, die jede Nacht die Arbeit erledigten. Ihr Mann hatte sie gewarnt: „Lass die Heinzelmännchen in Ruhe, sonst verschwinden sie für immer!“ Aber ihre Neugierde war einfach zu groß.

Also beschloss die Schneidersfrau, den Heinzelmännchen eine Falle zu stellen. In der Nacht breitete sie Erbsen auf der Treppe aus, in der Hoffnung, dass die kleinen Wesen darauf ausrutschen würden. Und tatsächlich, als die Heinzelmännchen in der Nacht kamen, um ihre Arbeit zu verrichten, rutschten sie auf den Erbsen aus und purzelten die Treppe hinunter.

Grafik Köln Heinzelmännchenbrunnen

Erwischt! Die Schneidersfrau konnte sie nun endlich sehen. Was sie sah, waren kleine, zierliche Männchen mit roten Zipfelmützen und fröhlichen Gesichtern. Doch die Freude währte nicht lange, denn die Heinzelmännchen waren über den Trick so verärgert, dass sie beschlossen, Köln für immer zu verlassen.

Seitdem blieben die Werkstätten leer und die Kölner mussten ihre Arbeit wieder selbst erledigen. Kein Heinzelmännchen kam mehr, um zu helfen. Die Menschen merkten schnell, wie sehr sie die kleinen Helfer vermissten, doch es war zu spät. Die Heinzelmännchen waren verschwunden und kehrten nie wieder zurück.

Und so erzählt man sich in Köln noch heute die Geschichte der fleißigen Heinzelmännchen, die einst die Stadt so glücklich und sorglos gemacht haben. Und man sagt, dass die Moral der Geschichte ist: Manchmal ist es besser, die Dinge so zu lassen, wie sie sind, und nicht alles wissen zu wollen. Denn wer zu neugierig ist, könnte am Ende mehr verlieren, als er gewonnen hat.

So bleibt die Geschichte der Heinzelmännchen als Mahnung, dass ein wenig Geheimnis und Magie das Leben viel schöner machen können. Und wer weiß, vielleicht gibt es irgendwo da draußen noch immer ein paar Heinzelmännchen, die nur darauf warten, einer anderen Stadt zu helfen – solange niemand versucht, sie zu fangen!

Bonusrunde

Bonusrunde

  • In Köln gibt es viele Museen, in denen ihr euch die Hinterlassenschaften der alten Römer ansehen könnt. Eines der größten und wichtigsten Museen ist das Römisch-Germanische Museum am Roncalliplatz 4. Das wird gerade saniert und ist ausgelagert im Belgischen Haus in der Cäcilienstraße nahe des Neumarktes.
Von admin , 26 September 2025
Text
Aufgabe 3: Seht euch jetzt das Tor links vor dem Dom an! Das ist ein kleiner Teil der alten römischen Stadtmauer, die einmal um Köln führte. Denn Köln ist eine alte römische Siedlung. Was heißt CCAA?

Tipp: Am Tor ist ein Schild angebracht, das euch Hinweise gibt.

Lösung

CCAA heißt: Colonia Claudia Ara Agrippinensium. So nannten die Römer die Hauptstadt ihrer Provinz. Mit der römischen Colonia beginnt auch die Geschichte der Stadt Köln.

Von admin , 26 September 2025
Text
Aufgabe 2: An der Kreuzblume gibt es verschiedene Inschriften in unterschiedlichen Sprachen. Findet das Kölsche und lest es euch vor! Könnt ihr das verstehen?

Tipp: Wenn ihr wissen wollt, was es heißt, müsst ihr einmal um die Blume laufen, es steht auch auf Deutsch dort.

Lösung

„Nohjemaate Krützbloom jenau esu jroß wie bovve op denne Domtürm 9,50 m huh 4,60 m breit. E Zeiche doför, dat dä Dom 1880 fädich jewoode es.“

Von admin , 26 September 2025
Text
Aufgabe 1: Was meint ihr, könnte diese Kreuzblume sein? Überlegt mal, woher sie stammen könnte.
Lösung

Wenn ihr hoch zur Turmspitze seht, könnt ihr das vielleicht erkennen. Es ist eine 1:1-Kopie der Turmspitze. Was da oben so klein aussieht, ist hier unten ganz schön groß, oder? Stellt euch mal vor, der ganze Turm würde hier vor euch stehen.

Von admin , 26 September 2025
Beschreibung

Geht zur Kreuzblume vor dem Dom!

Das ist diese große Säule vor dem Domforum am Brunnen, an der sich alle treffen.

Grafik Kreuzblume Kölner Dom
Zusatztext

Im Dom können wir keine Schnitzeljagd mit euch machen. Denn der Dom ist ein heiliger Ort und kein Schnitzeljagd-Ort. Aber ihr könnt dennoch hineingehen und euch die Heiligen Drei Könige ansehen. Oder besser gesagt den goldenen Schrein, in dem ihre Gebeine liegen.

Grafik Kölner Dom

Wenn ihr in den Dom hineingeht, achtet auf die Größe, Höhe und Weite des Kirchenschiffs. Und auf das Licht! Man sagt auch, der Dom sei aus Licht gebaut. Seht euch auch die Fenster genau an! Ein Fenster sticht mit seinen vielen bunten Steinen hervor und sieht anders aus als alle anderen. Das ist ein sehr berühmtes Fenster, das vom Künstler Gerhard Richter gestaltet wurde.

Oskar NRW essend

Puh, die Schnitzeljagd hat kaum begonnen und schon habe ich ’n Hüngerche. Gegenüber vom Dom ist das Café Reichard – eine Institution in Köln! Schon seit dem Jahr 1855. Es gibt einen Pianisten, hohe Preise, Domblick – und eine gläserne Toilette!

Bonusrunde

Bonusrunde

  • Ihr könnt auch den Turm besteigen, den Südturm. Der Eingang ist das moderne Gebäude rechts neben dem Dom. Nach 291 Treppenstufen kommt ihr zu den Glocken. Weiter oben, in 100 Metern Höhe, gibt es einen Rundgang, der euch tolle Ausblicke auf Köln ermöglicht. Insgesamt sind es 533 Stufen über eine enge Wendeltreppe. Zählt mal mit, wenn ihr hochgeht!
  • Auf dem Boden vor dem römischen Torbogen ist eine Platte eingelassen, auf der ihr den Grundriss der alten Mauer sehen könnt.
Von admin , 26 September 2025
Überschrift
Hohenzollernbrücke
Bild
Image
Hohenzollernbrücke
Inhalt kurz

Wegbeschreibung

Vom Fischmarkt lauft ihr nach links am Rhein entlang bis zur großen Brücke!

Kurzfacts

Die beeindruckende Brücke aus Stahl ist eines der Wahrzeichen Kölns. Sie ist über 400 Meter lang. Sie ist nach der Familie benannt, die jahrhundertelang bis 1918 in Deutschland herrschte.

Inhalt lang

Dä Hohenzollernbröck es e richtije Hingucker! Sie verbindet die beiden Ufer des Rheins und ist ein wichtiger Weg für Züge und Fußgänger, die von einer Seite der Stadt zur anderen wollen. Wenn ihr über die Hohenzollernbrücke geht, habt ihr eine der besten Aussichten in ganz Köln. Auf der einen Seite seht ihr den majestätischen Kölner Dom. Er ragt hoch in den Himmel und sieht aus, als würde er die Stadt bewachen. Op dä andere Sigg künnt ihr dä Rhing un die Schöffer bekieke, wie se janz jemöölich dä Floss erop oder eraf fahre.

Die Hohenzollernbrücke wurde vor über 100 Jahren gebaut, nämlich im Jahr 1911, und ist nach den Hohenzollern benannt, einer berühmten Königsfamilie in Deutschland, das damals Preußen hieß. Ursprünglich war die Brücke auch für Autos und Straßenbahnen gedacht, aber heute fahren nur noch Züge über die Brücke – und zwar jede Menge! Es ist eine der am meisten befahrenen Eisenbahnbrücken in Europa, mit über 1.200 Zügen pro Tag.

Dä Hohenzollernbröck es vill mieh als nur e Bröck. Sie ist ein Symbol für Liebe und Zusammenhalt, ein toller Ort für Spaziergänge und eine beeindruckende Verbindung zwischen den beiden Seiten von Köln.

Funfacts

Funfacts

Die Brücke verbindet die rechte mit der linken Rheinseite. In Köln und Bonn nennt man die rechtsrheinisch gelegenen Orte und Stadtteile „Schäl Sick“ – die „falsche Seite“.

Auch die Römer siedelten sich nur auf der linken Seite des Rheins an. Und die mussten es ja schließlich wissen.

Neben der Brücke befindet sich der Heinrich-Böll-Platz. Der ist oft bewacht und gesperrt, weil sich darunter der Konzertsaal der Kölner Philharmonie befindet und man jeden Schritt von draußen im Saal hört.

Von admin , 26 September 2025
Überschrift
Fischmarkt
Bild
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Fischmarkt
Inhalt kurz

Wegbeschreibung

Geht vom Gasthaus nach rechts über den Platz bis zur Ecke Markmannsgasse! Lauft in Richtung Rhein und biegt an der Ecke Buttermarkt links ab. Folgt der Gasse 200 Meter geradeaus bis zum Fischmarkt!

Kurzfacts

Hier war früher das Zentrum des Fischverkaufs. Die Lage am Rhein war einfach ideal für Fischer und den Weitertransport der Waren. Der Brunnen hier heißt Fischweiberbrunnen. Seht euch mal die Frauen an dem Brunnen an! Die vier Frauen sind ganz unterschiedlich: EDo stonn vier Frau, un jede es anders drupp: Eine süht us, als wenn se am Rufe wär, eine lehnt sich janz jemoote op e Fässche, eine träumt so vor sich hen, un die vierte hällt zwei Fische aan de Flosse.

Inhalt lang

Der Fischmarkt in Köln ist ein kleiner, aber sehr besonderer Platz in der Altstadt, direkt am Rhein. Schon vor vielen Jahrhunderten wurde hier, wie der Name schon sagt, Fisch verkauft. Die Fischer brachten ihre frischen Fänge vom Rhein hierher, und die Menschen kamen, um Fisch für ihre Familien zu kaufen. Der Fischmarkt war ein lebendiger und lauter Ort, an dem viel gehandelt und geredet wurde.

Heute ist der Fischmarkt ein ruhiger und gemütlicher Platz, aber immer noch ein sehr schöner Ort, um die Geschichte von Köln zu spüren. Seht euch mal die bunten, alten Häuser an, die sich aneinanderreihen. Diese Häuser haben leuchtende Farben und sehen fast wie aus einem Märchen aus. Früher hatten die Häuser keine Nummern, sondern „Hauszeichen“ – kleine Symbole oder Figuren, die an den Häusern angebracht waren. Diese halfen den Menschen, sich zu orientieren und ihre Häuser wiederzufinden. Früher hätt jedes Hoots wohl sing eije kleene Bildche jehabt – wie e Wappe.

Funfacts

Funfacts

Der Fischmarkt war früher nicht nur ein Ort, an dem Fisch verkauft wurde, sondern auch ein beliebter Treffpunkt für junge Leute, die sich verlieben wollten. Es wird erzählt, dass junge Männer und Frauen hier oft miteinander flirteten, während sie so taten, als würden sie Fische kaufen. Un wer weiß – vielleicht hätt et he öfters jefunkt als dat Fische verkaaf woode!

Fische