Von admin , 17 Januar 2026
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Münster
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Konstanz Münster
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Wegbeschreibung

Überquert die Straße wieder an der Ampel und biegt vor dem Torbogen links ab! Geht ein kurzes Stück und biegt in die nächste Straße (Katzgasse) nach rechts ab. Folgt der Gasse, bis ihr zum Münsterplatz kommt.

Kurzfacts

Das Münster ist römisch-katholisch und eine Basilika minor. Früher war es der offizielle Ort des Konstanzer Konzils (1414–1418). Es ist mehr als 900 Jahre alt!!!

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Das Münster Konstanz ist schön, groß, beeindruckend und auch ein Ort, an dem Geschichte geschrieben wurde. Denn hier traf man sich für das Konzil, über das wir schon so viel erzählt haben. Das Konzil war somit der größte mittelalterliche Kongress nördlich der Alpen. Hier residierten (lebten und arbeiteten) der Gegenpapst Johannes XXIII., König Sigismund und jede Menge Kardinäle, Erzbischöfe und Bischöfe. Man hielt hier rund 200 Predigten und traf wichtige Entscheidungen, wie das Todesurteil über Jan Hus. Die Wahl des neuen Papstes Martin V. fand im Konzilgebäude statt, während seine Weihe und Inthronisation im Münster stattfanden.

Es gibt hier so viel zu bestaunen und anzusehen. Aber eine Kirche ist ein heiliger Ort und kein Schnitzeljagd-Ort. Deshalb müsst ihr ohne uns rein. Aber tut das unbedingt und seht euch die Krypta an mit den Goldscheiben, den Kreuzgang mit den vielen Wappen und natürlich die Kirche selbst!

Funfacts

Funfacts

Über den Türen des Hauptportals befindet sich das aktuelle Wappen des amtierenden Papstes. Könnt ihr es finden? Es trägt ein von einem Pfeil durchbohrtes Herz.

Seht ihr das Haus mit der roten Fassade? Das ist das Kulturzentrum. Hier gibt es viel zu sehen! Und übrigens ist es auch das Geburtshaus von Ambrosius Blarer. Habt ihr von dem schon mal gehört? Genau, an Station 2!

Von admin , 17 Januar 2026
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Peter-Lenk-Brunnen
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Konstanz Peter-Lenk-Brunnen
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Wegbeschreibung

Lauft vom Brunnen die Straße zurück zum Rathaus. Biegt am Obermarkt rechts ab und folgt der Wessenbergstraße ca. 250 Meter, bis ihr zu einer großen Kirche gelangt! Biegt dahinter links ab und folgt der Gasse bis zu dem kleinen Torbogen! Überquert die Straße an der Ampel!

Kurzfacts

Der Brunnen stammt vom Künstler Peter Lenk, daher sein Name, aber wir nennen ihn auch den Konstanzer Triumphbogen.

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Wir mussten euch einfach hierhin bringen! Denn der Brunnen ist so anders als all das Tolle und Mittelalterliche von Konstanz.

Ja, er ist auch etwas ungewöhnlich und irritierend, aber Kunst macht gerne so etwas mit uns Menschen. Hier könnt ihr wieder einiges aus der Konstanzer Geschichte wiederfinden, aber so seltsam, verzerrt und skurril, dass es nur so eine Freude ist. Ja, manchmal gibt es ein nacktes Ärschlein zu sehen, einen Busen oder auch ein Pimmelchen, aber das könnt ihr bestimmt aushalten, oder?

Warum also Triumphbogen? Der Brunnen schlägt sinnbildlich einen Bogen aus der Vergangenheit in die Gegenwart. Ihr findet den Papst, der in seinem Papamobil sitzt und der natürlich an das Konstanzer Konzil erinnert. Ihr erinnert euch, gelle? Es gibt Engel mit Gasmasken, nackte Frauen, die von männlichen Erdferkeln angeschmachtet werden. Und das alles mitten auf einer der verkehrsreichsten Straßen in Konstanz – deshalb aufpassen auf die Autos, ihr Schnitzeljäger!

Und vielleicht ist der dämlich dreinblickende Affe mit dem Lenkrad in der Hand auch eine Anspielung darauf, dass die Leute vom Auto besessen sind? Was meint ihr?

Seht euch doch einfach mal um, vielleicht müsst ihr ja auch ein bisschen schmunzeln.

Funfacts

Funfacts

Der Brunnen wurde aufgrund seiner freizügigen Darstellungen von einigen Konstanzern sehr kritisch aufgenommen. „Was für eine Schweinerei!“, dachten sie und wollten ihn nicht in ihrer Stadt haben. Aber mittlerweile gilt er als eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Was sagt ihr dazu?

Von admin , 17 Januar 2026
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Kaiserbrunnen
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Konstanz Kaierbrunnen
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Wegbeschreibung

Lauft die Straße vor dem Haupteingang des Rathauses ca. 100 Meter weiter, bis ihr zu dem großen Brunnen kommt!

Kurzfacts

Der Künstler Gernot Rumpf hat den Brunnen gestaltet und darin jede Menge Anspielungen auf die Konstanzer Vergangenheit versteckt.

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Wir lieben diesen Brunnen hier! Es gibt so viel zu entdecken! Ein paar der Gestalten kennt ihr auch schon. Seht euch mal den Mann an, der auf der Seite steht, die zum Bodensee führt! Das ist Kaiser Barbarossa, genau, der mit dem roten Bart und dem Friedensschluss. Der Bart ist gut zu erkennen, oder? Durch seine Schultern fährt ein Fisch. Man sagt, dass Fisch seine Leibspeise gewesen sein soll. Könnt ihr erkennen, dass der Fisch schon halb angeknabbert ist? Oskar schwört, er sei es nicht gewesen.

Für alle, die mehr wissen wollen: Der Kaiserbrunnen heißt Kaiserbrunnen, weil er eben die vier wichtigen Kaiser darstellt. Links von Barbarossa ist Otto der Große und rechts, der mit der ausgestreckten Hand, das ist Maximilian I., Habsburger Kaiser, der auf seine Frau, Bianca Maria Sforza, zeigt. So, jetzt wisst ihr Bescheid!

Jetzt müssen wir euch noch etwas Wichtiges erzählen. Vor etwa 600 Jahren gab es ein großes Durcheinander: Man hatte gleich drei Päpste, die alle meinten, der einzig Wahre zu sein. Kein Wunder, dass das für viel Verwirrung und Streit gesorgt hat – das nennt man übrigens das abendländische Schisma. Das Wort „Schisma“ bedeutet Spaltung, also eine Trennung oder ein Streit. Sucht am Brunnen nach, ob ihr einen Hinweis auf die drei Päpste findet!

Lösung: Der dreiköpfige Pfau mit der Papstmütze zur Seeseite hin. Auch das ist mit einem Augenzwinkern zu betrachten, denn der Pfau ist das Symbol für Eitelkeit.

Funfacts

Funfacts

Könnt ihr euch vorstellen, dass die Marktstätte erst im 13./14. Jahrhundert aufgeschüttet wurde und der See davor noch bis zum Kaiserbrunnen verlief?

Auf dem Boden am Brunnen findet ihr eine in Bronze gegossene Kopie der Urkunde, die an den Frieden von Konstanz erinnert. Sucht mal danach!

Von admin , 17 Januar 2026
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Rathaus
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Konstanz Rathaus
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Wegbeschreibung

Von der Altstadtseite des Tores lauft ihr die Hussenstraße ca. 250 Meter bis zum Obermarkt. Biegt rechts ab und sucht das Rathaus rechter Hand. Vom Augustinerplatz könnt ihr beim Summstein auch direkt den Hintereingang zum Rathaus nehmen.

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Das Rathaus ist, wie so vieles hier in Konstanz, sehr alt – gebaut wurde es im 16. Jahrhundert. Hier wurden die wichtigen Dinge für die Stadt besprochen und entschieden.

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Potz Blitz, ist das nicht ein tolles Ding hier? Seht euch mal die Malereien an der Hauswand an! Die Bilder erzählen Geschichten von Konstanz und zeigen, was für die Stadt wichtig war. Wie ein großes Bilderbuch!

Für alle, die es genau wissen wollen (die anderen machen einfach mit der Aktionskarte weiter): Seht euch mal das zweite Bild über dem Torbogen an. Genau, das mit dem Pferd! Das Bild zeigt den Besuch Friedrichs II. in Konstanz. Das war wirklich etwas Besonderes! Im Jahr 1212 kam nämlich der junge Friedrich in die Stadt. Er war erst 17 Jahre alt und wollte in Deutschland als König anerkannt werden. In Konstanz traf er wichtige Fürsten und Bischöfe, die ihm ihre Unterstützung gaben. Damit begann sein Weg zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Die Menschen in Konstanz erlebten also den Besuch eines jungen Mannes, der bald einer der berühmtesten Herrscher Europas werden sollte.

Es war ein bisschen so, als ob ein zukünftiger Superstar in die Stadt kam, den alle kennenlernen wollten, weil er bald eine riesige Rolle in Europa spielen sollte.

Übrigens wird er oft mit einem Pferd gezeigt, weil das im Mittelalter ein Zeichen von Macht und Würde war – denn nur die Mächtigen konnten sich prächtige Pferde leisten.

Funfacts

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Zwischendurch war das Rathaus das Zunfthaus der Leinweber und Krämer. Eine Zunft war wie ein Verein, in dem Menschen mit dem gleichen Beruf zusammengehalten haben, um sich gegenseitig zu helfen und Regeln für ihre Arbeit aufzustellen. Nachdem die Zunft aufgelöst worden war, gab es hier im Jahr 1549 eine Lateinschule. Ave!

Von admin , 17 Januar 2026
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Schnetztor
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Konstanz Schnetztor
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Kurzfacts

S’Schnetztor, des isch e uralt Wehrbaut, grad us em 14. Johrhundert. Früher gab es in Konstanz etwa 30 Türme, heute sind davon nur noch drei übrig. Der perfekte Ort, um eure Schnitzeljagd zu starten, weil ihr von hier direkt in die Altstadt gelangt. Das tun übrigens auch sehr viele Schweizer, die besonders am Wochenende in Scharen zum Einkaufen hierherkommen. D’Grenz isch jo grad ums Egg, villicht 300 Meter wäg.

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Konschdanz war früher von einer Stadtmauer umgeben, damit man sich vor Angreifern schützen konnte. Wenn ihr rechts um die Ecke schaut, dann könnt ihr ein Stück der alten Mauer finden. Im Laufe der Zeit wurde die Stadt immer größer, die meisten Häuser waren aus Holz gebaut und brannten oft ab. Man benötigte dringend Steine zum Hausbau. Und da baute man einfach die Mauer ab und nutzte die Steine von der Mauer, um die Häuser sicher zu bauen.

Das Schnetztor ist besonders schön, finden wir. Lauft mal herum und seht es euch an! Seht euch besonders den Turm genauer an! Nicht alle Seiten sind gleich. Nur eine Seite hat ein Fachwerk, das ist das mit den sichtbaren Balken. Hä, des macht jo überhaupt kei Sinn! Doch, doch! Könnt ihr euch vorstellen, wieso das so ist? Die Lösung steht auf dem Kopf unten.

Lösung: Der Wehrturm bestand anfangs nur aus drei Mauern und war auf der Seite zur Stadt offen. Die Konstanzer haben schlau gedacht: Im Falle einer Eroberung könnten sich die Angreifer nicht im Turm verschanzen, sondern wären zur Stadt offen. Pfiffikusse, sind wir, gell?

Funfacts

Funfacts

Das Tägermoos liegt in der Schweiz, gehört aber zu einem großen Teil zu  Deutschland. Hä? Wie soll des gange? Vor über 500 Jahren haben die Stadt Konstanz und die Schweizer Nachbarstadt vereinbart, dass das Tägermoos den Konstanzern gehört. Warum? Weil sie es damals schon nutzten, um dort Felder und Wiesen zu bewirtschaften – und so wird es auch heute noch zum Teil von Konstanz verwaltet, auch wenn es geografisch in der Schweiz liegt.