Von admin , 13 Januar 2026
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Kaiserdom
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Frankfurt Kaiserdom
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Wegbeschreibung

Geht vom Paulsplatz an der Vorderseite der Kirche nach rechts am Denkmal vorbei, ca. 300 Meter geradeaus durch die Braubachstraße (die mit den Straßenbahnschienen)! An der Ecke Domstraße biegt ihr rechts ab und lauft weiter bis zum großen Dom!

Kurzfacts

Im Kaiserdom wurden, wie der Name schon sagt, früher Kaiser gekrönt – er wurde bereits vor über 700 Jahren gebaut, ungefähr um das Jahr 1250.

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Frankfurt ist die Stadt der Kaiser und Könige. Jahrhundertelang wurden hier Könige und Kaiser gewählt und gekrönt. Mooooment – Könige gewählt? Ist Königsein nicht ein Geburtsrecht?

1356 bestimmte Karl IV., dass der oberste Herrscher immer hier im Kaiserdom gewählt werden sollte. Das Gesetzbuch, in dem er das festlegte, ist legendär: Es heißt Goldene Bulle. Zu Wahl- und Krönungszeiten kamen dann alle Fürsten und Edlen angereist und versetzten Frankfurt in einen Ausnahmezustand. Sieben Kurfürsten, das sind die wichtigsten und ranghöchsten, versammelten sich in der Kapelle und wählten den Herrscher. Der wurde dann mit heiligem Öl gesalbt und er bekam die Insignien (Reichsapfel, Zepter und Krone) als Zeichen der Macht.

Dann machte er sich auf dem Königsweg in Richtung Römer auf und wurde vom Volk bejubelt und gefeiert.

Funfacts

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Ein Dom darf sich Dom nennen, wenn er Bischofssitz ist. Der Kaiserdom hatte aber nie einen richtigen Bischof und nennt sich trotzdem Dom. Hier fanden 10 spektakuläre Krönungen statt. Das reichte dann wohl aus, um sich Dom nennen zu dürfen.

Von admin , 13 Januar 2026
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Paulskirche
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Frankfurt Paulskirche
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Wegbeschreibung

Geht wieder am Goethe-Haus vorbei, bis ihr zur großen Berliner Straße kommt! Biegt nach links ab, lauft bis zur nächsten Ampel und überquert die Straße! Die Kirche seht ihr bereits auf der linken Seite.

Kurzfacts

In der runden, roten Paulskirche trat 1848 das erste frei gewählte deutsche Parlament zusammen.

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Die Kerch is mehr wie nur e Kerch. Des is DAS Symbol fer die Demokratie. E nationales Denkmal, verstehste? Un was is da passiert? Na, pass uff: Im Jahr 1848 haben sich in der Paulskirche zum ersten Mal Abgeordnete aus ganz Deutschland getroffen. Des war des erste frei gewählte Parlament. Diese Männer (Frauen durften damals noch nicht mitbestimmen) wollten, dass Deutschland eine Verfassung bekommt – das sind Regeln, wie ein Land gerecht regiert wird.

Sie haben danals in der Paulskirche viele Wochen lang diskutiert und überlegt: Wie sollen die Menschen im Land leben? Welche Rechte sollen sie haben? Wer darf mitentscheiden?

Das war der Anfang der Demokratie in Deutschland – also der Idee, dass das Volk mitbestimmen darf, wer regiert. Auch wenn die Pläne von damals nicht sofort geklappt haben, war die Versammlung in der Paulskirche ein großer Schritt in Richtung Freiheit und Demokratie. Darum nennt man die Paulskirche heute ein nationales Denkmal der Demokratie. Sie erinnert uns daran, wie wichtig es ist, dass alle Menschen mitreden dürfen und dass wir in einem freien Land leben.

Heute finden in der Paulskirche Feiern, Ausstellungen und Ehrungen statt – zum Beispiel wird hier manchmal der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen.

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Im 19. Jahrhundert war die Paulskirche eines der modernsten Gebäude überhaupt. Es gab Gasbeleuchtung und eine der ersten Zentralheizungen Deutschlands. Tststs, da soll mal einer sagen, die Kirche sei rückständig.
 

Von admin , 13 Januar 2026
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Goethe-Haus
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Frankfurt Goethe Haus
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Wegbeschreibung

Geht vom Brunnen links an der Hauptwache vorbei und biegt rechts ab in die große Straße Roßmarkt! Lauft ca. 200 Meter geradeaus und biegt dann Am Salzhaus nach links ab! Gleich an der nächsten Kreuzung geht ihr nach rechts in die Straße Großer Hirschgraben! Das Ziel befindet sich ein paar Meter weiter auf der rechten Seite.

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Johann Wolfgang von Goethe ist sicher der berühmteste Frankfurter. Er war Dichter, Jurist, Politiker, Forscher und Farbtheoretiker.

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Do in dem Haus is der berihmde Goethe mit seine Eldere un sei Schwester groß geworde. E ganz scheenes prachdeges Haus, gelle?

Die Goethes waren nämlich ziemlich reich – und das ganz ohne arbeiten zu müssen. Goethes Vater hatte viel Geld geerbt und konnte sich einen guten Lebensstil leisten. So konnte er seinen Johann Wolfgang nach Leipzig zum Studieren schicken, wo er Jura studierte. Aber die Juristerei gefiel dem Sohn gar nicht so. Er saß lieber im Wirtshaus und trank und redete und sammelte Ideen für seine Geschichten und Gedichte.

Ein Museum lohnt sich wirklich sehr anzusehen. Im Goethe-Haus könnt ihr sehen, wie die Familie gelebt hat. Es gibt auch Familienführungen.

Goethe war nicht nur Dichter, Politiker und Naturforscher, sondern er forschte auch etwa 40 Jahre zu Farben. Goethe hat gesagt: Farben entstehen, wenn Licht und Dunkel sich treffen – also wenn Hell und Dunkel sich vermischen. Zum Beispiel sieht man Gelb, wenn Licht durch etwas Helles scheint, und Blau, wenn Dunkel durch etwas Helles schimmert. Er fand: Farben machen nicht nur bunt, sondern auch Gefühle – Rot macht wach, Blau macht ruhig und Grün macht fröhlich!

 

Funfacts

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Die Frankfurter lieben und ehren ihren Goethe. Es gibt in Frankfurt die Goethe-Universität, die Goethestraße und auf der ganzen Welt gibt es Goethe-Institute. Das sind Kulturzentren, in denen man die deutsche Sprache und Kultur lernen kann. In Deutschland gibt es etwa 2.000 Goethe-Straßen. Der hat echt Eindruck hinterlassen, der olle Goethe.

Von admin , 13 Januar 2026
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Hauptwache
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Frankfurt Hauptwache
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Das ist der weiteste Weg zu einer Station heute. Mit Blick auf die Vorderseite der Oper geht ihr nach rechts, immer geradeaus durch die Fressgass‘ (offiziell: Große Bockenheimer Straße)! Überquert die Straße an der Ampel und lauft noch ca. 150 Meter! Auf der rechten Seite seht ihr euer Ziel.

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Gebaut 1729 als Wachstation und Gefängnis, seit 1905 Café, 1944 abgebrannt, 1954 wiedereröffnet.

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Des is’ e komischer Ort, odder? Guckt euch mol rum – der Platz is hier e richtischer Hauptknotepunkt, un hier geht’s ganz schön rummelig un wuselig zu, gell?

Hier treffen sich die großen Fußgängerzonen. Und auch unter euch ist ganz schön was los. Denn unter dem Platz befinden sich mehrere U- und S-Bahnhöfe, man spricht vom größten unterirdischen Schnellbahnknoten Europas. Etwa 100.000 Menschen fahren jeden Tag unter euren Füßen durch. Irre, oder? Awwer dann ma widder gedanklich nuff!

Die Alte Wache ist das einzige richtig alte Gebäude auf dem Platz. Das Gebäude der Hauptwache sieht ganz anders aus als die modernen Gebäude drumherum. Für alle, die es genau wissen wollen: Es ist im barocken Stil gebaut. Früher waren hier die Soldaten der Frankfurter Stadtwehr stationiert. Sie trainierten hier mit Waffen und verteidigten Frankfurt bei Angriffen. Nebenbei funktionierte die Wache auch als Gefängnis.

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Früher wurden hier Gerichtsurteile vollstreckt. Es gab einen Schandesel, auf dem die Verurteilten sitzen mussten, und einen Pranger, an dem sie angekettet waren und bespuckt wurden. Besonders gemein ist auch das Trillerhäuschen, das hier stand, ein Käfig, den man drehen konnte, bis den dort Eingesperrten schlecht wurde.

Habt ihr schon mal vom Begriff des Schlitzohrs gehört? Das kommt von früher: Wenn jemand betrogen hatte, wurde ihm als Strafe und Zeichen das Ohr aufgeschlitzt.

Der berühmte Räuber Schinderhannes saß hier einige Zeit in Haft. Das war ein Räuber, der um 1800 vor allem im Hunsrück sein Unwesen trieb. Auch Johann Erasmus Senckenberg saß hier ein. Moment, DER Senckenberg? Vom Museum? Genau, der Bruder des Gründers des Senckenberg-Museums.

Von admin , 13 Januar 2026
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Alte Oper
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Frankfurt Alte Oper
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Mannomann, des is‘ ja mol richtig schigg hier, odder? Wenn ihr euch die Oper anguckt, kriecht ihr scho‘ e Eindruck, wie wichdisch uns Frankforder die Musigg is. Die Oper ist alt und auch wieder nicht. Wie das sein kann? Sie wurde ab 1873 gebaut, 1944 im Krieg zerstört und erst 1981 wiedereröffnet. Auch wenn sie alt aussieht, ist sie in Wahrheit ziemlich neu und technisch auf dem allerneuesten Stand.

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Da seid ihr mittendrin in der Stadt, genau im Zentrum. Mir find’, die Aald Oper is e von de scheenste Gebääde in ganz Frankford. Un der Opernplatz – jo, der is‘ doch aa einfach nur schee, oder? Fast wie in Frankreich oder Italien. Die Cafés und Restaurants stellen ihre Tische und Stühle raus, wann immer das Wetter es möglich macht. Frankfurter und Gäste flanieren hin und her und genießen den Ort vor einem Opernbesuch oder auch einfach nur so. Häufig finden auf dem Platz auch draußen Musikvorstellungen statt.

Die Alte Oper ist ein tolles Gebäude mit vielen Figuren und Skulpturen. Seht euch mal die beiden Jungs rechts und links neben dem Eingang an! Wollt ihr wissen, wer das ist? Der Rechte ist Johann Wolfgang von Goethe und der Linke Wolfgang Amadeus Mozart. Goethe ist der berühmteste Frankfurter überhaupt, von dem erfahrt ihr später noch mehr. Den Musiker Mozart kennt ihr bestimmt auch, oder? Die Frankfurter Oper wurde damals mit Mozarts Oper „Don Giovanni“ eröffnet.

Funfacts

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Mozarts voller Name lautet „Johannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart“. Alter Schwede! Weil das wahrscheinlich zu kompliziert war, nannte man ihn einfach „Wolferl“.

Mozart begann mit 5 Jahren zu komponieren und schrieb seine erste Sinfonie im Alter von 8 Jahren. Dann haltet euch mal ran!