Von admin , 8 Januar 2026
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Kirche St. Nicolai
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Sylt Kirche St. Nicolai
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Wegbeschreibung

Geht von den Skulpturen über die Straße an der Fußgängerampel in die Fußgängerzone Wilhelmstraße und biegt dort links ab auf die Viktoriastraße! Nach etwa 100 Metern könnt ihr die Kirche sehen.

Kurzfacts

Die evangelische St.-Nicolai-Kirche ist die größte Kirche auf Sylt. Es gibt auch noch die Dorfkirche St. Niels in Westerland.

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Die Kirche St. Nicolai wurde 1908 eingeweiht. Der Handwerker Johann Bomhoff kam im Jahr 1869 nach Sylt und errichtete rund 200 Häuser und auch das Kurhaus. Gemeinsam mit seinem Sohn Heinrich baute er dann die St.-Nicolai-Kirche. Ein echtes Familienprojekt also.

Benannt wurde die Kirche nach dem heiligen Nikolaus von Myra. Den kennt ihr sicher aus der Weihnachtszeit. An seinem Gedenktag, dem 6. Dezember, denken viele Menschen an ihn und feiern ihn als Geschenkebringer. Bei euch war er doch sicher auch schon und hat etwas in eure Schuhe gefüllt, oder?

Der Heilige Nikolaus war aber nicht nur ein sehr spendabler Mann, sondern auch Schutzpatron der Seefahrer, Fischer und Schiffer, was gut hierher passt, da viele Menschen früher von der Seefahrt lebten. Ihr könnt auch in die Kirche hineingehen, aber ohne uns, denn eine Kirche ist ein heiliger Ort und kein Schnitzeljagd-Ort. Deshalb müsst ihr – psssst – ganz leise sein. Innen ist sie sehr schlicht gehalten, nur die Fenster sind farbig.

Funfacts

Funfacts

Ein alter Seefahrergruß heißt „Moje Weer und mojen Wind“, was „Schönes Wetter und guten Wind“ bedeutet. Das Sylter „Moin!“ ist davon abgeleitet und hat also nichts mit „Morgen“ zu tun, sondern „moin“ kommt von „gut“! Deshalb wird „Moin!" auch zu jeder Tageszeit benutzt.

Die versunkene Stadt Eidum: 1436 gab es eine schwere Sturmflut, bei der das Dorf Eidum unterging. Nach dem Wiederaufbau wurde es Westerland genannt. In der Kirche St. Niels befindet sich noch der Taufstein aus der Kirche aus Eidum.

Von admin , 8 Januar 2026
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Reisende Riesen im Wind
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Sylt Reisenden Riesen im Wind
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Kurzfacts

Die Riesenfamilie ist eine Skulpturengruppe, die alle Reisenden, die in Westerland ankommen, begrüßen. Sie sind das erste, was man sieht, wenn man in Westerland am Bahnhof ankommt. Die Riesen sind bis zu vier Meter hoch und ganz schön beeindruckend, oder?

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Das ist eine ziemlich seltsame Familie, oder? Hier könnt ihr Mutter, Vater und zwei Kinder sehen. Sie stehen mitten im Wind, was sehr typisch für Sylt ist. Denn der Wind weht hier bei uns fast immer. Viele Menschen kommen genau deshalb hierher, weil der Wind an der Nordsee ein heilsames Klima mit sich bringt.

Das Tolle am Wind ist, dass er auch die Wolken wegpustet und den Himmel klärt. Und manchmal bläst der Wind so stark, dass man sich dagegen lehnen kann und nicht umfällt. Wir jedenfalls lieben es, wenn der Wind uns so zerzaust, wie die reisenden Riesen hier. Und die sehen auch nicht so aus, als würden sie so leicht umfallen. Seht euch auch die vier grünen Laternen an! Die werden genauso vom Wind in Schieflage gebracht wie die Skulpturen.

Viele Reisende, die in Westerland ankommen, machen erst einmal ein Foto mit den grünen Riesen. Vielleicht habt ihr auch Lust dazu und zückt eure Kameras. Schließlich seid ihr ja auch Reisende.

 

Funfacts

Funfacts

Auf der Sylter Flagge steht ein schöner friesischer Spruch: „Rüm hart – klaar Kiming“. Das heißt so viel wie „Weites Herz – klarer Horizont“ und soll ausdrücken, dass die Menschen hier weltoffen und unvoreingenommen sind.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr hier eher auf einen Touristen als auf einen Einheimischen trefft, ist groß. Rund 750.000 Gäste kommen jedes Jahr nach Sylt. Zum Vergleich: Nur etwa 20.000 dauerhafte Bewohner leben hier.