Von admin , 7 Januar 2026
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Alte Brücke
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Heidelberg Alte Brücke
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Wegbeschreibung

Jetzt geht es wieder etwas weiter weg vom Marktplatz: auf zur Alten Brücke! Lauft vom Eingang der Kirche nach rechts durch die Haspelgasse in Richtung Fluss! Am Ende der Gasse könnt ihr die Brücke bereits auf der rechten Seite sehen.

Kurzfacts

Die erste Brücke über den Neckar hier gab es bereits 1284.

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Hier seid ihr auf der berühmten Neckarbrücke, die Neggabrigg, wie wir hier sagen. Das ist die meistbesungene und meistfotografierte Sehenswürdigkeit in Heidelberg neben dem Schloss. Von hier habt ihr einen wunderschönen Blick auf das Schloss, den Neckar und Heidelberg. Der perfekte Ort für ein Familienfoto vor Panorama-Hintergrund! Also los: Macht ein Familienfoto!

Errichten ließ sie ursprünglich Karl Theodor, genau, der Kurfürst vom Anfang eurer Tour. Hier schließt sich der Kreis. Die Brücke ließ er so hoch bauen, dass kein Hochwasser ihr jemals wieder gefährlich werden konnte. Bis heute hat sie dem Hochwasser standgehalten. Aber 1945 sprengten die Deutschen auf der Flucht vor den Alliierten die Brücke und sie wurde schwer beschädigt. In den 1970er Jahren wurden die Landbögen der Brücke vergrößert, damit die Fahrzeuge besser durchfahren konnten.

Der Neckar ist ein Nebenfluss des Rheins und er fließt fast nur durch Baden-Württemberg. Die Heidelberger lieben ihren Fluss und verbringen lauschige Sommerabende an seinen Ufern. Entlang des Flusses befinden sich wunderschöne Landschaften mit Burgen und Schlössern, die die Region zu einem der romantischsten Orte der Welt machen.

Funfacts

Funfacts

Die Neckarbrücke ist eines der meistfotografierten Motive in Heidelberg. Es ist hier aber auch zu romantisch! Wenn ihr die Gelegenheit habt, dann macht doch selbst mal ein Foto von der Alten Brücke von der anderen Uferseite. Am besten am Abend fotografieren, wenn die Sonne die Brücke und das Schloss in tollen Farben anleuchtet.

Von admin , 7 Januar 2026
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Heiliggeistkirche
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Heidelberg Heiliggeistkirche
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Wegbeschreibung

Eine Wegbeschreibung braucht ihr an dieser Stelle nicht, denn die große Kirche habt ihr sicher schon gesehen. Geht dorthin!

Kurzfacts

Die Heiliggeistkirche ist das größte Gotteshaus der Stadt und nach dem Kölner Dom eine der meistbesuchten Kirchen in Deutschland mit rund einer Million Besuchern jedes Jahr!

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Um das Jahr 1400 wurde die Heiliggeistkirche gebaut. Sie war die Grabstätte der pfälzischen Kurfürsten. Sie steht heute nicht mehr im Original hier, sondern ist rekonstruiert. Die Kirche war nach der Reformation mal katholisch, dann wieder protestantisch. Und eine Zeit lang wurde die Kirche von beiden Parteien genutzt.

Das gab öfter Ärger zwischen den Menschen und so zog man eine Mauer quer durch die Kirche. Im Lauf der Jahrhunderte wechselte Heidelberg siebenmal den Glauben! Jeder Wechsel bedeutete Verfolgung. Man nennt das den großen Konfessionsstreit. Die Spaltung der Gläubigen hier in der Kirche ist ein Sinnbild des Konfliktes. Seit 1936 ist die Kirche evangelisch.

Kurfürst Karl Theodor wollte die Mauer in der Kirche später abreißen und die Kirche den Katholiken ganz überlassen. Da hatte er aber nicht mit den kämpferischen Protestanten gerechnet. Sie wehrten sich und drohten sogar mit Krieg.

Der Kurfürst ärgerte sich so sehr darüber, dass er Heidelberg verließ und seine Kurpfalz ebenfalls nach Mannheim verlegte. Dort baute er ein Schloss, das noch größer werden sollte als das der Heidelberger, und er schimpfte: „Heidelberg solle bald einem Dorf ähnlich sein und Gras solle vor den Häusern wachsen.“

Funfacts

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In der Kirche musizierten schon musikalische Größen wie Wolfgang Amadeus Mozart und Max Reger.

Die Geschichte der Kirche ist eng mit der Universität Heidelberg verbunden. In der Kirche befand sich die Bibliotheca Palatina mit über 5.000 gedruckten Büchern. Als der katholische Feldmarschall Tilly im Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648) hier einmarschierte, stahl er die Bücher und brachte sie nach Rom. So überlebten sie den Erbfolgekrieg im Vatikan.

Von admin , 7 Januar 2026
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Haus zum Ritter St. Georg
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Heidelberg Haus zum Ritter
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Wegbeschreibung

Geht vom Marktplatz zurück zur Hauptstraße! Lauft diese weiter, bis zum Ende der großen Kirche! Das Haus zum Ritter befindet sich linker Hand. Sucht es!

Kurzfacts

Das Haus zum Ritter mit seinem Giebel ist eines der schönsten Gebäude in Heidelberg und wurde 1592 gebaut.

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Das Haus zum Ritter wurde 1592 gebaut und es steht noch? Wie kann das sein, wenn die ganze Stadt rund 100 Jahre später komplett zerstört wurde? Ihr habt sicher aufgepasst und das gleich bemerkt.

Also, es war so: Die ganze Stadt lag nach dem Angriff der Franzosen in Schutt und Trümmern: Schloss, Kirchen und Gebäude standen in Flammen. Die ganze Stadt? Nein! Ein unbeugsames Haus hat dem Feuer Widerstand geleistet. Wie durch ein Wunder ist dieses Haus verschont geblieben und hat als einziges den Brand überstanden.

Es ist das älteste Bürgerhaus in Heidelberg. Bauen ließ es der wohlhabende französische Tuchhändler Charles Belier. Er war ausgerechnet Hugenotte. Das sind christliche Protestanten, die im katholischen Frankreich verfolgt wurden und hier Zuflucht fanden.

Was für eine Ironie des Schicksals, dass ausgerechnet das Haus des Hugenotten den Angriff der französischen Truppen von Ludwig XIV., also seiner Landsmänner, überstanden hat, oder?

Funfacts

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Früher war das Haus, wie heute auch, eine Gaststätte und ein Hotel. Nur in dem Jahrzehnt nach dem Angriff der Franzosen war hier das Rathaus untergebracht, weil es das einzige Gebäude war, das übrig war.

Der französische Dichter Victor Hugo war sehr beeindruckt vom Haus zum Ritter und setzte dessen Schönheit und Bedeutung gleich mit denen des Schlosses.

Von admin , 7 Januar 2026
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Herkulesbrunnen
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Heidelberg Herkulesbrunnen
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Wegbeschreibung

Für euer nächstes Ziel müsst ihr euch hier nur genau auf dem Marktplatz umsehen, dann könnt ihr den Herkules schon sehen. Geht dorthin!

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Der Herkulesbrunnen in der Mitte wurde zwischen 1706 und 1709 errichtet und erinnert an den Pfälzischen Erbfolgekrieg.

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Der Erbfolgekrieg war eine Katastrophe für die Stadt Heidelberg und ihre Bewohner und dauerte neun Jahre. Wie es dazu kam? Wegen Erbstreitigkeiten. Der französische König Ludwig XIV. (ausgesprochen: Ludwig, der Vierzehnte) wollte seine Schwägerin Liselotte von der Pfalz als Nachfolgerin von Kurfürst Karl II. gegen den Willen der Kurfürsten durchsetzen.

Seine Truppen marschierten in der Pfalz ein und die Städte Worms, Speyer, Heidelberg und Mannheim wurden in Schutt und Asche gelegt und ihre Bewohner vertrieben oder ermordet. Heidelberg hatte nach dem Krieg nur noch 150 Einwohner. Mit dem Bau dieses Brunnens hier wollte man den Einwohnern Hoffnung und Mut zusprechen, ihre Stadt wieder aufzubauen.

Jetzt versteht ihr auch besser, warum Herkules auf dem Brunnen steht. Kleines Angeberwissen für euch: Herkules war der Sohn des Göttervaters Zeus in der griechischen Mythologie. Er war unermesslich stark und kraftvoll und sollte den Heidelbergern Kraft und Mut spenden.

Funfacts

Funfacts

Kennt ihr den Ausdruck: vor einer Herkulesaufgabe stehen? Herkules hatte 12 Aufgaben zu erledigen, die schier unlösbar waren. Er musste unter anderem einen Löwen besiegen, die neunköpfige Hydra töten und die Rinderställe des Augias säubern. Wenn man vor einer riesigen Aufgabe steht, die übermenschliche Kräfte erfordert, dann nennt man das Herkulesaufgabe. Das hatten die Heidelberger auch vor sich, als sie ihre Stadt wieder aufbauen sollten.

In der Altstadt heißen alle Wege, die zum Fluss führen, „Gasse“ und alle, die parallel zum Fluss verlaufen, heißen „Straße“. Zumindest betrifft das die Kernstadt des alten Heidelberg. Die einzige Ausnahme ist die „Dreikönigstraße“ – aber die hieß bis 1832 „Judengasse“.

Von admin , 7 Januar 2026
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Marktplatz mit Rathaus
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Heidelberg Rathaus
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Wegbeschreibung

Geht wieder zurück auf die Hauptstraße! Biegt dort links in die Hauptstraße ein! Nach etwa 80 Metern geht ihr rechts und biegt zum Marktplatz ab! Geht zum Rathaus!

Kurzfacts

Hier steht ihr auf einem der ältesten Plätze Heidelbergs. Das Rathaus wurde nach dem Erbfolgekrieg zwischen 1701 und 1705 wieder aufgebaut.

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Wir bleiben jetzt eine Weile auf dem Marktplatz. Es ist hier aber auch zu schön! Hier schlägt das Herz der Stadt Heidelberg. Schaut euch mal um! Kein Wunder, dass es hier oft so lebhaft zugeht. Der Marktplatz war schon im Mittelalter das Zentrum der Stadt. Und hoch oben thront die Schlossruine – das schreit ja förmlich nach einem Erinnerungsfoto!

Wenn ihr genau hinseht, dann könnt ihr erkennen, dass das Rathaus aus verschiedenen Elementen zusammengesetzt ist. Der Mittelbau ist der barocke Kern, der als erstes nach dem Wiederaufbau entstand. Der Nordflügel wurde erst 180 Jahre später gebaut und in den 1960er-Jahren kam dann der moderne Anbau mit dem Glockenspiel oben dazu. Könnt ihr erkennen, welcher Teil der modernste ist?

Funfacts

Funfacts

Das ist eher ein Nicht-so-fun-fact: Auf dem Marktplatz fanden früher die Prozesse von Verurteilten statt. Und es war auch der Ort, wo diese hingerichtet wurden. Der Räuber Hölzerlips und seine Bande fanden hier zum Beispiel ihr Ende.

Auf dem Marktplatz gibt es heute keinen Markt mehr, der findet woanders statt. Ausnahme ist der Weihnachtsmarkt, der jedes Jahr vom Balkon des Rathauses durch das Christkind eröffnet wird.

Von admin , 7 Januar 2026
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Kornmarkt
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Heidelberg Kornmarkt
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Geht vom Platz zurück zur Hauptstraße! Biegt dort nach links ab. Nach ca. 80 Metern erreicht ihr den Kornmarkt auf der linken Seite.

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Auf dem Kornmarkt befand sich früher das alte Spital, also das Krankenhaus. Das wurde im 16. Jahrhundert abgerissen und ein Marktplatz errichtet.

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Früher wurde hier zunächst Milch und Gemüse verkauft, erst später wurde der Platz zum Kornmarkt. Wirklich bemerkenswert hier ist die Mariensäule, die auf dem Muttergottesbrunnen steht. Sucht sie! Man nennt sie auch die Kornmarkt-Madonna. Eine echte Provokation! Denn die Säule wurde als Zeichen des Protestes aufgestellt – und zwar von den Gegenreformatoren.

Dazu müssen wir kurz etwas erklären: Bis ins späte Mittelalter waren die meisten Menschen katholisch. Der Mönch Martin Luther änderte das, als er seine 95 Thesen an der Schlosskirche von Wittenberg veröffentlichte.

Er wollte die katholische Kirche reformieren, das heißt verändern. So übersetzte er die Bibel, die es bis dahin nur auf Latein gab, ins Deutsche und machte sie für alle Menschen zugänglich. Der Buchdruck, der zu der Zeit entstand, ermöglichte, dass sich seine Schriften verbreiten konnten. Die Reformation führte zur Trennung von Kirche und Staat und zur Stärkung des Bürgertums. Das war das Ende des finsteren Mittelalters!

Ein Anliegen der Reformation war, dass die Heiligen viel weniger wichtig genommen werden sollten. Denn die Reformatoren wollten, dass jeder Mensch den Zugang zu Gott durch sein Gebet haben sollte und nicht durch die Vermittlung von Heiligen. Sie forderten, dass Maria als Mutter von Jesus keine Sonderstellung habe. Die Gegenreformatoren waren die Katholiken aus der alten Kirche. Sie stellten die Kornmarkt-Madonna hier auf und machten ihren Standpunkt damit klar: Die katholische Heilige thront über den Reformatoren! So, jetzt wisst ihr aber wirklich bestens Bescheid, gell?

Funfacts

Funfacts

Nicht nur hier am Brunnen, sondern an vielen Gebäuden in der Stadt könnt ihr Madonnenfiguren in bemerkenswert großer Zahl entdecken – der Protest und die Spannung zwischen Protestantismus und Katholizismus sind deutlich sichtbar. Die Protestanten durften zwar ihre Religion ausüben, aber im Hinblick auf Madonnen war der katholische Kurfürst Johann Wilhelm unerbittlich. Die Gebäude und Plätze sollten der Muttergottes gehören! Achtet mal darauf, wie viele Madonnenfiguren ihr hier in der Heidelberger Altstadt sehen könnt!

Von admin , 7 Januar 2026
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Sebastian-Münster-Brunnen
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Heidelberg Sebastian-Münster-Brunnen
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Wegbeschreibung

Das ist so ziemlich der längste Weg heute, zu den anderen Stationen geht es viel schneller. Geht die Hauptstraße Richtung Altstadt immer geradeaus, bis ihr zum Karlsplatz kommt! Der Brunnen befindet sich mitten auf dem Platz. Laufzeit: etwa 10 Minuten.

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Der Brunnen ist ein Kunstwerk des Berliner Künstlers Michael Schoenholtz und gar nicht so alt, er wurde 1978 gebaut.

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Früher stand hier ein Franziskanerkloster, das abgerissen wurde, um Platz für den Platz hier zu machen (1803). Der Brunnen ist einem Mann gewidmet, der bei den franziskanischen Barfüßern eine Ausbildung bekommen hatte: Sebastian Münster. 

Die Barfüßer sind ein christlicher Orden, der sich der Armut verschrieben hat. Deshalb wird er auch Bettelorden genannt. Sie wollten ein Zeichen setzen gegen die Materialisierung in der Gesellschaft. Sie sind als Zeichen der Armut unter anderem ohne Schuhe herumgelaufen. Und Sebastian Münster ließ sich im 16. Jahrhundert bei ihnen ausbilden. Seltsam, dass man ihn gar nicht mehr so gut kennt, er war eine echte Größe und sehr wichtig für die moderne Welt.

Alle, die wissen wollen, wer das war, lesen hier weiter. Die anderen machen mit der Aktionskarte weiter. Sebastian war Humanist und Kosmograf. Habt ihr schon mal von dem Beruf Kosmograf gehört? Er schrieb das Wissen seiner Zeit auf. Auf 1200 Seiten fasste er das Wissen der Mathematik, Astronomie, Landes- und Volkskunde zusammen. Er legte damit die Messlatte weltweit sehr hoch, denn alle mussten sich an ihm messen.

Sebastian befindet sich in guter und akademischer Gesellschaft. Rund um den Platz stehen die Gebäude der Universität, die Akademie der Wissenschaften, das Palais Boisserée und Häuser von Studentenverbindungen.

Funfacts

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Im Winter gibt es hier eine Eislaufbahn und man kann auf dem Platz Schlittschuh fahren und auf dem Weihnachtsmarkt Glühwein trinken.

Von admin , 7 Januar 2026
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Karlstor
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Heidelberg Karlstor
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Die Heidelberger schenkten diesen römischen Triumphbogen dem Kurfürsten Karl Theodor im 18. Jahrhundert in Dankbarkeit dafür, dass er den Handel belebt und gefördert hat. Außerdem wollten sie gerne, dass er sich für Heidelberg als Herrschersitz entscheidet. Das prächtige Karlstor sollte ihn überzeugen, sich in Heidelberg niederzulassen.

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Karl Theodor war einer der wichtigsten deutschen Fürs­ten überhaupt. Er war ein großzügiger Förderer von Wissenschaft und Kunst und ein großer Reformator. Das heißt, dass er Fortschritt und neue Ideen unterstützte und umsetzte. Auf der Stadt abgewandten Seite des Tors könnt ihr das prächtige kurpfälzische Wappen sehen, das seine Macht zeigt. 

Und was ist jetzt diese Kurpfalz überhaupt? Die Kurpfalz war ein Fürstentum des Heiligen Römischen Reiches, das sich ab 1214 im Besitz der Wittelsbacher befand, einer sehr bedeutenden Herrscherfamilie, die über Jahrhunderte Könige und Kaiser hervorbrachte. Karl Theodor führte das Erbe nach dem Aussterben der bayerischen Wittelsbacher als Kurfürst fort. Das war im Jahr 1777, für alle, die es genau wissen wollen.

Die Heidelberger wollten unbedingt, dass Karl Theodor nach Heidelberg zieht. Denn, wenn ein Kurfürst in der Stadt lebte, bedeutete das, er kümmerte sich um die Stadt, investierte in sie und es ging den Bürgern gut. Deshalb ließen sie auch dieses Tor bauen. Doch trotz aller Bemühungen ging Karl Theodor nach Mannheim, wo er das Schloss Schwetzingen baute. Warum er keine Lust auf Heidelberg hatte, erzählen wir euch später noch. Den Mannheimern ging es jedenfalls fortan blendend und die Heidelberger versanken in der Bedeutungslosigkeit.

Funfacts

Funfacts

Das Karlstor wurde nie ganz vollendet, weil den Bürgern das Geld ausging, um die Handwerker zu bezahlen.

In dem Tor befand sich zwischendurch ein Gefängnis, in dem der berüchtigte Räuber Hölzerlips einsaß.